BERGLAUF PUR Archiv 2004  

 

 
 
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copyright "berglaufpur" Helmut Reitmeir          


31.12. 2005

21. SILVESTERLAUF in MÜNCHEN
10 Km – im und um das Olympiapark-Gelände.
 
Zur Erinnerung und für unsere ganz jungen Teilnehmer: Der damalige Oberbürgermeister von München, Hans-Jochen Vogel hat die Olympischen Spiele bei der Bewerbung in Rom nach München geholt.Diese wunderschönen, bestens genutzten Sportanlagen haben mit dem berühmten Stadionbau vom Architekten Behnesch entworfenen Dachkonstruktion in der ganzen Welt Anerkennung gefunden.
Veranstalter ist der MRRC München. Für den größten Laufclub in Bayern starte auch ich.

 

     
         
     
         
     
         
     
         
Männer Frauen
1
Hillebrand
Johannes  
31:33 
Waitz
Christine  
37:06 
2
Preißl
Ralf    
31:36  
 
Stöckmann
Petra 
37:37
3
Rester
Andreas 
31:37  
 
Finsterwalder
Christina
38:03
4
Dirscherl
Christian  
31:40 
 
Schöffmann
Gaby
38.09
5
Lorbacher
David 
32:36
 
Schmid
Pamela 
38.19
6
Hermann
Thomas 
32:48
 
Hirt
Mikki   
38.44
3620 Teilnehmer! 

 

AK-60
1
Reitmeir Helmut   39:49  
2
Eiermann Robert  40:27
3
Bussmann Reinhardt 40:58  
4
Kromka Dr.Franz   44:12
5
Reingruber Paul 44:35
6
Meiler  Martin  44:55    
                                                          

 


12.12.2005

Run with the best

steht auf der Startnummer zur

14. Winterlaufserie Ismaning vor den nördlichen Toren von München in den Isarauen.


12,8km Forstwege
1270 Teilnehmer


Neblig, minus 5 Grad, aber gut zu laufende Strecke.
München-Ismaning, das Silicon Valley von Deutschland, war noch vor 40 Jahren das Krautzentrum. Ismaninger Krautköpfe war die Größten. Viel ist nicht davon übrig geblieben, außer dass wir bei den Amis nach wie vor die „Krauts“ sind.
Eine routinierte, beliebte Großveranstaltung besetzt mit Spitzenläufern aber auch sehr vielen Freizeitjoggern. Gefroren haben sie fast alle (ich bin mit kurzer Hose gelaufen). Aber Spaß hat es dann doch gegeben, anschließend bei heißem Tee und Lebkuchen ohne Ende.

 

     
         
Männer Frauen
1
GREEN Andre 40:05 TROST Eva 47:41
2
PYKA Dennis 40:33   SCHÖFFMANN Gabi 48:16
3
HILLEBRAND Johannes 40:38   STÖCKMANN Petra 48:49

 

Männer AK 60
1
REITMEIR Helmut 51:05
2
MARTIN Günter 52:16
3
BUSSMANN Reinhard 53:11

Berglauf war’s keiner !


7.12. 2004 

14. PFAFFENHOFENER NIKOLAUS-CROSSLAUF
7,5 km - 130 Hm Waldlauf im leicht hügeligen Gelände    158 Teilnehmer

Es gibt in Deutschland 13 Pfaffenhofen
Das an der Ilm hab ich mir rausgesucht, klar in der „Holledau“ weltberühmt, denn was wäre München
„ohne“ die Holledau!!?? (nicht Hallertau = preußisch)

Hopfen, außer Wasser ist der Grundstoff des Bieres und die Holledau ist das größte Hopfenanbau-Gebiet der Welt!

Zuerst hat uns der „Krampus“ durch den kalten, nebeligen Wald gejagt, im Ziel gab es heißen Tee und Kuchen und bei der Siegerehrung in der Waldsport-Gaststätte hat der Nikolaus jedem Klassensieger/in,
AK in 5er Abstufung, eine große Tüte mit Weihnachtsgebäck, Nüssen und Obst überreicht.
Hier läuft auch die Deutsche Elite. Die Siegerzeiten bei den Damen u. Herren waren einfach Spitze. Die Essensportionen in der Wirtschaft haben mit Läufern nichts zu tun, schon eher mit Holzhackern und Bierfassl-Stemmern.

Ein liebevoll organisierter Nikolo-Cross.
Der Krampus wird aber das nächste mal auch dafür eingesetzt,
dass die Siegerehrung etwas pünktlicher beginnt.
   
  1. Platz Schülerin C (2800m) Julia Baumgartner in   13:54 (Jahrgang 1995)
Männer      
1
Dirscherl Christian
23:47
2
Bickleder Christian
25:02
3
Hüls Ralf
25:47
Frauen
1
Nixdorf Birgit
29:44
2
Ullrich Klara
31:27
3
Kolesa Gerlinde
32:59
AK60
1
Reitmeir
Helmut
30:16
2
Jeblick
Günther
32:21
3
Kromka
Franz
33:34


 

DIE  BAYERISCHEN  WECKEN,
das Wahrzeichen des Freistaats BAYERN, stammen ursprünglich aus NIEDERBAYERN.

Das weltberühmte „bairische Logo“ wird 800 Jahre alt.

Der Wittelsbacher, Herzog Ludwig I. heiratete Ludmilla aus Bogen, die diese „weiß-blauen Rauten“ mit in die Ehe brachte.

Bei dieser Aufnahme ist das HERZSCHILD nicht das bayerische Staatswappen, sondern das ebenso weltberühmte Wappen der Brauerei von LÖWENBRÄU.
 

Im Hintergrund der höchste Berg Deutschlands, die ZUGSPITZE 2962m,

mit Höllentalspitzen und die Alpspitze, 2628m.

Aufgenommen Anfang Juni 2004 nach einem morgendlichen Trainingslauf zum Wankgipfel.

Zugspitze: Breitengrad  47  25 N

                  Längengrad  10  59 O

Erstbesteigung durch Lieutnant Josef NAUS am 27. Aug. 1820

 

Gott mit Dir, Du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland

Über Deinen weiten Gauen ruhe Deine Segenshand.

Er beschütze Deine Fluren, schirme Deiner Städte Bau

Und erhalte Dir die Farben

Deines Himmels, weiß und blau!

Landesrautenflagge von Bayern   

 


13.12. 2005 

 

 ARTHUR LYDIARD

die neuseeländische Trainer-Legende ist im Alter von 87 Jahren bei einer Vortragsreihe in einem Hotel in Texas gestorben. Er trainierte Peter Snell (800m) und Murray Halberg (5000m) 1960 zum Olympiasieg in Rom, sowie Lasse Viren (4xGold) und Barry Magee (Marathon Bronze) Es erschien auch ein Buch - Laufen mit Lydiard Mit 61 lief er noch Marathon in 2:58




10.Okt.2004  

Ein  NEUER   alter  BERGLAUF

ROTWAND-BERGLAUF, Samstag, 23. Okt.2004-10-09

Hier wurde ich schon mal "Boarischer Berglauf Moaster"
Veranstalter sind diesmal die Bergwachtbereitschaften von München und Schliersee.

Liebe Bergläufer, wir sollten "unsere Bergwacht" mit zahlreicher Teilnahme unterstützen.

Bei den meisten Berglauf Veranstaltungen helfen uns die BERGWACHTLER auch tatkräftig.

       Lasst sie nicht im Stich!

Bei einer Startgebühr von 3,--Euro kann man ruhig noch 2,-- als Spende drauflegen.
Gestarted wird am wunderschön gelegenen Spitzingsee 1085Hm, Ziel ist das Rotwandhaus 1737Hm.

Also 6,1 km Forststraße und 652 Höhenmeter.




 3. Okt. 2004 

8. KRIMMLER   WASSERFALL - LAUF

Länge: 7,3 km - 550 Höhenmeter, kein bergab
Startgeld: 10,-- Euro incl. T-Shirt und Medaille, steht nichts drauf!
Klasseneinteilung: Jugend bis M/W 75 in Fünferstufen.

Für den Tagessieger gabs 170,-- für die Siegerin 150,-- Sprintwertung je 60,-- Euro Pokale für die drei Zeitschnellsten je Klasse.

VENEZUELA, das kleine Land in Südamerika, immerhin 11mal so groß wie Österreich und fast 2,5mal wie Deutschland, hat so einige Superlative zu bieten.
Z.B. den höchsten Wasserfall der Erde, den SAN ANGEL, mit 978 Meter. Gewaltig was?
YOSEMITI in den USA ist der zweithöchste mit 792 m. Die KRIMMLER WASSERFÄLLE liegen mit 380 m an 7. Stelle.
1967 wurden diese vom Europarat mit dem Naturschutzdiplom ausgezeichnet und seither alle 5 Jahre verlängert. Ja, auf den Lorbeeren kann man sich nicht ausruhen!

 

Klar, hier musste ich mal hin, trotz Erkältung.
Das Wetter war herbstlich, kaiserlich.
Nach dem Start im gemütlichen Ortskern gings fast 2 km flach mit höllischen Tempo dem " Wasserfallweg" entgegen.
Es wurde steil, sehr steil sogar, auf 3,2 km 450 Hm. In Serpentinen zog sich der breite, gut ausgebaute Weg entlang des Wasserfalles hoch. Nach dem Steilstück öffnete sich das Tal der lustig dahinfließenden Krimmler Ache mit Blick in die schon verschneiten "Hohen Tauern". Die letzten 2 km relativ flach. Auch da musste ich nochmals gehörig Tempo machen, sonst hätte mich die erste Frau noch überholt.
Im Ziel bei der Holzlahneralm servierten die Helfer Kuchen und Tee. Allerdings musste man schon schnell sein, denn die hinteren haben leider keinen mehr bekommen.

Siegerehrung im schönen Gasthof Post um 13Uhr.
"Wasser Wunderwelt" mit 7,-- Euro zu teuer, aber sonst ist alles bei bester Qualität sehr preiswert, auch Übernachtung und Essen.
Natürlich entspricht dieser Lauf nicht meinen Meisterschafts-Kriterien. Das war Sightseeing Berglauf!

 

Sieger: MANDL Alfred AUT 31:51
2.Platz: PFEIFFENBERGER Hubert AUT 33:37
3.Platz: BRÜNDLINGER Christian AUT 34:14

Siegerin: LECHNER Verena AUT 40:16
2.Platz: WOLF Uschi GER 40:56
3.Platz: EMBERGER Maria AUT 41:12

AK 60
1. Platz REITMEIR Helmut GER 40:01
2. Platz KULISZ Bernhard AUT 54:07

49 Männer und 17 Frauen - leider sehr mager!

  Krimmler Wasserfall  

 


26. Sept. 2004  

31. HOCHFELLN - BERGLAUF
8,9 km - 1074 Hm nix bergab!
Start: 10 Uhr  Talstation Bahn   Ziel: Hochfellnhaus
Startgeld 20,--Euro

Am Start 4 Grad, im Ziel 1 Grad plus, bewölkt, trocken.
Das Wetter ist 100 % besser als letztes Jahr, das waren die ersten Worte von Bibi Anfang. Mitten im Weg stand eine Getränketafel mit der Aufschrift "Kein Schnee". Somit hatte er recht.
Dieser "Klassiker" war gut zu laufen und trotz Kälte waren viele "anfeuernde" Zuschauer am Wegesrand.
Wieder mal mit internationaler Starbesetzung, Weltklasse bei den Herren sowie Damen. An vorderster Front, die Italienerin Antonella Confortola.
Wyatt war eh klar, zwar ohne Streckenrekord, aber mit 1:33 deutlich vor dem Zweiten.
Schießl Helmut gehört nun wirklich zur Weltspitze und wurde Dritter.
Unser zukünftiger Europameister! Nein, kein Fragezeichen, sofern wir ihn noch etwas unterstützen.
Gepäckausgabe ordentlich organisiert, die Umkleidemöglichkeit etwas beengt und für die Madl sollte Bibi eine separate finden. Ist machbar.
Das "Buffet" ist etwa mit einem Viersterne Hotel in der Schweiz vergleichbar, aber vielleicht sollte er doch nächstes Jahr den Glühwein anstatt Bier ausschenken. Der Kuchen ging überhaupt nicht aus und das will was heißen.
Im Ziel gabs eine neue Medaille mit Schwarz-Rot-Gold Band. Oha!
Siegerehrung pünktlich um 14 Uhr im Festsaal Bergen.
Preisgelder für die ersten 10 Herren, sowie für die ersten 6 Damen und nicht zuwenig.
Insgesamt 4000,--Euro plus AK Preisgelder 50-30-20 Euro. Kein Deutscher Berglauf zahlt das. Abstufung in 10er Klassen. Sehr fair auch den M-70er zu ehren.
Internetseite gut, im Vorfeld mit Meldeliste. Montag früh waren die Ergebnisse schon drin. Eine gebundene Ergebnisliste wurde gleich nach der Siegerehrung ausgehändigt.

Was war eher da, der Lorbeerbaum oder die Deutsche Eiche. Bibi hat das für sich entschieden. Alle Sieger, auch AK bekamen einen Eichenkranz aufgesetzt.
Das war die bedeutendste Neuerung!
Was schert uns der DLV und das WMRA!?
Ich schlage vor, nächstes Jahr veranstalten wir die 1. BERGLAUF-OLYMPIADE am Hochfelln - just zur selben Zeit, wenn in Wellington die HÜGEL WM stattfindet.
Der Bibi hat ja sonst nichts mehr zu tun!

 

1
WYATT Jonathan
NZL
41:25
2
BROWN John
GBR
42:58
3
SCHIEßL Helmut
GER
43:32
 
1
CONFORTOLA Antonella
ITA
51:23
2
ZATORSKA Izabela
POL
52:36
3
GASSMANN Daniela
SUI
53:38
4
BUSS Stefanie
GER
55:40
  Antonella Confortola Jonathan Wyatt Krupicka Robert, Helmut Schiessl  
CONFORTOLA Antonella
WYATT Jonathan
hinten SCHIEßL Helmut
 

Helmut Reitmeir


19. Sept.2004

1. Hillclimb   Tannheimertal  Österreich

5,8km - 750Hm
Start in Grän an der Dorfkirche um 10.20 aufs Füssener Jöchle, 300m Teer, Rest Bergweg und Bergpfad
Startgeld EUR 10 - T-Shirt und Talfahrt mit der Bahn inclusive.

Mit der Namensgebung kann ich wenig anfangen. Für mich ist ein HILL immer noch ein Hügel. Wenn das ein Hügel ist, dann wäre der "Osterfelder Berglauf" für den DLV die Besteigung des Kilimandscharo.
Ein pfiffiger Berglauf, 90% Bergpfade über Almwiesen, durch Wald und Fels.
BERGLAUFPUR!!

 

Wenn es eine Woche reinregnet, wird er pikant bis schwierig. Von der Spitze her stark besetzt. Schade, dass das Teilnehmerfeld trotz Kaiserwetter so klein war.

Siegerehrung der Ersten gleich im Zieleinlauf.
Preisgelder gab es bei den Herren 1. - 5. Platz: EUR 120/100/80/60/40
Und bei den Damen 1. - 3. Platz: EUR 100/75/50

Auch die Preise für die AK-Klassen konnten sich sehen lassen: Einkaufsgutscheine im Werte von EUR 30/20/10 und noch Tombola.

Heidi Reitmeir

  die Sieger

Sieger
Herren 1. Biberger Andreas 32:33
2. Echtler Martin 33:03
3. Wachter Josef 34:24
Damen 1. Harbich Kerstin 39:39
2. Schmitz Silke 41:42
3. Adelgoss Daniela 49:02
AK M60 1. Reitmeir Helmut 41:00
2. Groß Georg 44:07
3. Glätzle Sylvester 45:41

nur 71 Teilnehmer

Ergebnisse: www.tannheimertal.at/hillclimb

 

 


11. Sept. 2004

12.  JUNGFRAU  MARATHON
Das war mein neunter Jungfrau Marathon: 6 Siege und drei mal Zweiter.
Die ZEHN mach ich noch voll.
     
  Fotos: W.Stinn      

 

Beeindruckend im Zielgelände die majestätischen Berge EIGER - MÖNCH - JUNGFRAU. Faszinierend die Bewältigung der Menschenmassen von ca. 4000 Läufern und den vielen Betreuern und Zuschauern. Ein stetiger Menschenstrom von Angehörigen zum Ziel, die dann mit IHREM Matador, Ankommen vorausgesetzt, wieder zurück ans Bahngelände, Gepäckabholung, Getränke, T-Shirt-Ausgabe auf der Kleinen Scheidegg kommen.

Heinz Schild, der Initiator des Marathons, hat das in gute Hände übergeben. Eine tolle Neuerung gabs noch: Beim Zieleinlauf wurde nicht nur die Zeit angezeigt, sondern auch der jeweilige Name und die Platzierung.

Siegerehrung im feinen Saal des Casino in Interlaken. Leider war er halb leer. Wahrscheinlich, weil die Preise für das Fast Food (Spaghetti-Dosensauce auf Plastikteller und -besteck, Bier aus Plastikbechern) gigantisch waren.

 

Sieger: Eticha Tesfaye 2:59,30
Siegerin: Abosa Emebet 3:23,11
1. AK60 Heinz Steiner 3:53
2. AK60 Helmut Reitmeir 3:59 (144. insgesamt)
3. AK60 Robert Zimmermann 4:21
3811 Finisher Ergebnisse: www.jungfrau-marathon.ch


 

P A U K E N S C H L A G
in der Deutschen Berglaufszene !!

Der älteste Deutsche Berglauf-Veranstalter HOCHFELLN (31 mal in ununterbrochener Folge) ist aus der WMRA Grand-Prix Serie 2005 ausgestiegen. Bibi Anfang, der Gründer des Grand-Prix hat mir erklärt, dass er sich von WMRA Verbandfunktionären nicht weiterhin gängeln lassen will.
Das ist aber sicher nicht "der ANFANG vom Ende".
Die Veranstalter der schönsten und attraktivsten Bergläufe wollen sowieso Bibi Anfang(Mitte) nichts oder nicht mehr mit dem WMRA oder DLV, Abt. Berglauf zu tun haben. Matterhornlauf, Drei Zinnen Berglauf, Osterfelder noch nie, Zugspitzlauf nicht, scheinbar überhaupt kein Schweizer Berglauf und wenn sich die vom Tegelberg von inkompetenten DLV Leuten was aufschwatzen lassen, machen bei der Meisterschaft keine 100 Leute mit.
Geradezu lächerlich ist die Vergabe der Deutschen Berglauf-Meisterschaft 2005 nach Beuren. WO GEHTS DA RAUF ?? Das ist die Meisterschaft für "Bergauflaufen". Ein Witz oder was ?
Es wird noch lustiger !
In Zell-Harmersbach ist die Meisterschaft für "Bergauf/Bergab"
Das könnte man ebenso am Teufelsberg in Berlin veranstalten. Zugegeben, die Veranstalter, also die Organisation von Zell ist super. Aber hier sollte sowieso keiner mitmachen, denn das BERGABLAUFEN grenzt an Körperverletzung. Ich betone nochmals, das gilt ausschließlich für Meisterschaften.
Bei der WM in Sauze haben sich alle deutschen Teilnehmer beschwert, weil es zuviel Bergab-Passagen gab.
Warum haben wir eigentlich einen Fachwart für BERGLAUF, wenn dieser permanent vom DLV übergangen wird ?

Euer Helmut Reitmeir



5. Sept. 2004

WM S A U Z E - Open Race  
Die gleiche Strecke wie der Elitelauf der Männer
10,14 km - 1017 Höhenmeter total
Start: Jovenceaux um 8:30
Ziel wie bei alle Rennen: Sportinia
Kaum zu glauben, Wolken, Nebel. Für uns Läufer war es angenehm. Es ging ja nur noch um die Ehre, dieselbe Strecke zu laufen wie 2.Std. später die Elite.
Aber der Heli Einsatz, TV-Liveübertragung für die Top-Athleten war in Gefahr.
Als ich im Ziel war haben sich die Wolken langsam aufgelöst und etwas später konnte man die Helis schon hören.
Eine nette Geste des Veranstalters war, dass alle die bei den Masters gestartet sind einen Freistart hatten.
Gebummelt wurde aber bei diesem Rennen aber auch nicht !
Siegerin: SEATON Meredith NZL 57:09 beachtlich !!
2.Platz CRUMPTON Shireen NZL 1:01:11
3.Platz LOW Kelly USA 1:04:49
25 Damen im Ziel    


5. Sept. 2004

XX   W O R L D   M O U N T A I N   R U N N I N G   T R O P H Y   2004
Die H E R R E N der Schöpfung !
..und hier gibts Bilder von der WM
Helmut Schießl
Wieder im Grunde die selbe Strecke nur weiter unten gestartet.

Start in JOVENCEAUX ist auf 1360 m
Ziel wie bei allen: SPORTINA 2137 m
Höhenmeter total: 1017
Natürlich waren da auch die Bergab-Passagen dabei.
Start um 10:50 wegen TV Life Übertragung mit 2 Helis und vom Motorrad.
Einmalig, attraktiv, OLYMPIAREIFE Sportart. Wenn ich da an Schießen denke.....
Der absolute KNALLER war unser Helmut SCHIEßL !!
Am Abend vorher hab ich mit ihm gesprochen, unter den ersten zehn war sein Traum.
Vierter Platz, das ist soviel wie eine Medaille.
Jonathan Wyatt war eh klar, mal wieder überlegener Sieger und WELTMEISTER. Eine Woche nach dem Athen-Marathon, wo er mit 2:17 den 21. Platz erreichte. Einfach ein Wahnsinn - und keiner weiß wie´s geht.
Ca. 2 Std. vorher bin ich die Strecke im OPEN RACE gelaufen, anschließend konnte ich die Life-Übertragung mit den Helis im Fernsehen verfolgen. Ja und dann runter wir alle an die Strecke. Wyatt voran, vor dem ERITREA-MAN. Die schwarzen Burschen sind am letzten Steilhang fast gestorben, aber den 2.Platz konnte MESFIN halten. Dritter wurde der Franzose FONTAINE und dann kam HELMUT, ein Helmut natürlich !! Er hat die ganzen Berglauf-Größen wie Billy Burns, Giardo Marco, De Gasperi, Gex-Fabry, Heinzle, Molinari usw. hinter sich gelassen. Selbst GREEN Andrè aus D hat Cox Martin abgehängt.
1
Jonathan WYATT NZL 48:47
2.
Tesfayouhanis MESFIN ERI 50:04
3.
Raymond FONTAINE FRA 50:26
4.
Helmut SCHIEßL D 50:50
5.
Billy BURNS UK 51:19
24.
Dominik ULRICH D 53:21
27.
Andrè GREEN D 53:30
32.
Timo ZEILER D 54:09
45.
Markus JENNE D 55:03
74.
Andreas BIBERGER D 56:56

154 Teilnehmer mi 27 Nationenwertungen.

Da gab es eine ganze Menge Läufer die nicht viel schneller und sogar langsamer waren als ich mit 60 Jahren im offenen Lauf und ich lief ohne Biß (Mein Gold hatte ich ja schon) z.B. alle aus MONACO, die haben die Berge vor der Haustüre, ich nicht.
Helmut Schießl hat richtig trainiert, ist keinen harten Läufen aus dem Weg gegangen, hat sie sogar gesucht. Siehe Sierre Zinal.
Ein Riesen Kompliment Helmut, vom Helmut und allen Bergläufern !

Trotz allem, sie mussten mit leeren Händen nach Hause fahren, so siehts der DLV, bedenkt aber nicht, dass viele Vollprofis sind und unsere Läufer so gut wie keine Unterstützung bekommen und reine Amateure sind.
Gex-Fabry aus CH muss von seinem Bauernhof leben und die Kühe richten sich nicht nach seinem Trainingsplan. Analog kann man dies auf unser Nationalteam übertragen.
Alle Verantwortlichen sollten mal überlegen, ob man da etwas nachbessern kann !!



4. Sept. 2004

 

 XX   W O R L D   M O U N T A I N   R U N N I N G   T R O P H Y   2004
in Sauze d`Oulx

...und hier gibts Bilder von der WM

J u n i o r e n

8,5 Km - 860 Höhenmeter rauf, 235 Hm runter
selbe Strecke wie bei der Senioren WM
Teilnehmerzahl  74   17 Nationenwertungen

Im Gleichschritt Marsch haben sie sich aufgewärmt, die langen , dürren Jungs aus ERITREA. Gelacht habe ich darüber. Hätte ich nicht tun sollen.
Sie haben die Plätze 1-2-4-16 belegt und somit die Nationenwertung haushoch gewonnen.

Sieger:
Haben Mohamed Eritrea 45:16
21 Platz
Jahn Markus Deutschland 50:59
28.Platz
Uhl Jürgen Deutschland 51:35
34.Platz
Schmölz Quirin Deutschland 52:09


Köhnlein Johannes hat sich beim abwärts laufen verletzt und musste aussteigen.
Nationenwertung Platz 8
Also, da ist mehr drin. Die Jungs sind alle heiß! Wenn sie sich besser vorbereitet hätten auf dieser echten Berglaufstrecke und nicht im popeligen Gelände, wie Rhön, Zell, Ainring oder Beuren usw. ihr Potential zeigen müssen, (keine Kriterien wie berglaufpur fordert) dann wäre durchaus Platz 5 machbar gewesen.
Bei der Europa-Meisterschaft 2005 am Großglockner könnt ihr Euch beweisen.
Ich erwarte Platz 3 sofern ihr nach meinen Kriterien trainiert.
Nach BEUREN braucht ihr erst gar nicht hinfahren, bringt nichts !!

Damen

selbe Strecke wie Junioren und Senioren.
Endlich mal hat man da keine Unterschiede mehr hineingekünstelt !

Romy LINDNER hat für den deutschen Berglaufsport schon so viel geleistet, dass man ihr nicht böse sein kann. Natürlich war Franz und Wolfgang verärgert und einen Anpfiff hat sie verdient. Einer so erfahrenen Läuferin darf das nicht passieren. Basta!
Endlich, FORZA ITALIA mit Rota Gelpi Rosita als Siegerin! Knapp vor Pichtrova Anna, überhaupt, kurze Zeitabstände bei den ersten acht.

1. Platz
Rota Gelpi ITA 50:27 min
12.Platz
Buss Stefanie GER 53:10
17.Platz
Bott Alexandra GER 54:10
28.Platz
Harbich Kerstin GER 55:58
52.Platz
Lindner Romy GER 1:02:11

Nationenwertung: Italien 1. Platz
Deutschland 5. Platz

Die Jungmiezen !!
Hat sich auf der selben Strecke abgespielt, nur waren es 3750 m und 447 Höhenmeter, steil wars auch, ca. 60 Hm gings bergab.

35 Miezen aus 11 Nationen

Die Siegerin, ihr gebührt die Ehre, MOCHALOVA Jioulla aus Russland, ein liebes Madl, nach meiner optischen Einschätzung 12 Jahre und 42 kg leicht, war überlegene Siegerin in 26:40

1. Platz
Mochalova Jioulla RUS 26:40 min
11.Platz
Kerstin Straub GER 31:16
12.Platz
Sabrina Prager GER 31:19
21.Platz
Juliane Doll GER 33:00

Nationenwertung: Slovenia 1. Platz
Deutschland 5. Platz


Ein tolles Ergebnis.
Die Kerstin könnte noch ein Kilo abnehmen !
Das Problem: Wie halten wir die drei bei Stange?? Die meisten Talente bröseln mit 20 Jahren ab.

 

 

28. Aug.2004

4.  B E R G L A U F - W E L T M E I S T E R S C H A F T  der Senioren
in  S A U Z E  D` O U L X

8,5 km - 860 Höhenmeter rauf, 235 Hm runter
Start: Sauze Centro 1510 m
Ziel  : Sportina 2137 m
Teilnehmerzahl: 506 Männer - 114 Frauen
14 Nationen (na ja, eine kleine Welt)

Von Susa aus verengt sich das Tal und nach 25 km westlich erreicht man OULX auf 1050m. Von dort zieht sich die Straße auf das Sonnenplateau SAUZE nochmals fast 500 Meter hoch. Die nächsten westlichen Berge sind schon in Frankreich. Drüberhalb liegt SESTRIERE. In Turin sind 2006 die Olympischen Winterspiele und Sauze sowie Sestriere sind Austragungsorte der alpinen Wettkämpfe.
Die Bautätigkeiten für die Skipiste und Schneekanonen sind enorm und die Berglaufstrecke führte teilweise über die unfertige, sehr steile Skipiste. Wir BERGLÄUFER zerstören die ALPEN NICHT.
Trotzdem ein Berglauf allerfeinster SAHNE, von der Abwechslung der Streckenführung bis zu höchsten Schwierigkeitsgraden, teilweise über 20% Steigung. Allerdings auch stellenweise sehr steil BERGAB, was im Dorf auf der Teerstraße nicht notwendig gewesen wäre. Das empfanden alle Teilnehmer so, außer den Engländern, sie stellten nach den Italienern die stärkste Gruppe.

Start im Dorfzentrum 700 Meter leicht abfallend, dann ein sehr steiler Stich von ca.90 m anschließend diese wieder steil auf Teer bergab ins Dorf zurück durch die alten engen Gassen, sehr attraktiv. Nach diesen 2 km lag ich noch an 4.Stelle.Ab da übernahm ich die Führung bis ins Ziel. Jetzt begann der Berglauf, steil über Wiesenhänge, Quertrassierungen, staubige Forststraßen, Bergpfade durch Lärchenwälder und wieder 120 Hm steil bergab durch den Wald, kein Problem. Anschließend fast 2 km auf unfertiger Skipiste 20% hoch bis Sportina, dann noch einen 400m Schlenker relativ flach ins Ziel.

Das war wirklich die erste echte WM Berglauf-Strecke für Senioren. Alles bisherige war Firlefanz, mehr oder weniger auch für Straßenläufer gedacht. Das haben fast alle so beurteilt. Wo waren eigentlich alle unsere Weltmeister von Unterharmersbach?? Die Lessings, von Norten, Dold, Mutschler usw.

Die Streckenbeschilderung auch im Vorfeld schon perfekt. Der Empfang jedes Weltmeisters mit Musik, die Siegerehrung im Zelt, einmalig gut mit Video-Untermalung die Sieger auf Großleinwand gezeigt.
Ein riesiges Lob an die Organisatoren!!

Einziger Mist war die Verkündung von WMRA Präsident DANNY HUGHES aus England (wo gibt es da einen Berg und wieso ist der Berglauf-Präsident??) dass die nächste WM für Berglauf der Senioren in Keswick, England stattfinden mit Streckenprofil 9,5km und 476 Höhenmeter rauf wie runter.
Mit all den Schweizern, Österreichern, Italienern, Franzosen und Deutschen bin ich der Meinung, dort - nach Keswick - fahren wir nicht hin.
Das hat mit BERGLAUF nichts zu tun!!

Ich wurde mit deutlichem Vorsprung WELTMEISTER
1.Platz  AK 60 Reitmeir Helmut D Zeit: 55:42
2.Platz  AK 60 de Crignis Graziano ITA Zeit: 56:51
3.Platz  AK 60 Bruno Innocente ITA Zeit: 57:40

Weitere Deutsche Weltmeister:

Beha Meinrad M 50 Zeit: 51:00
Spronk Marianne W 55 Zeit: 1:03:39

Die Nationenwertung haben wir trotz der vielen Italiener gewonnen, dafür gabs einen Riesenpokal.

Schnellster insgesamt M-40 war der Mexikaner Meija Ricardo in 43:52. Alle dachten Schmuck von AUT wirds machen. Er wurde Zweiter.

Vollständige Ergebnisliste: www.wmrt2004.org


22. Aug.2004 

 C H A L L E N G E  S T E L L I N A   Grand Prix WMRA Susa

15 km - 1560 Hm rauf - 150 Hm runter

SUSA liegt auf 480m im VALLE de SUSA in der Region PIEMONTE, ca. 70 km westlich von Turin nahe der französischen Grenze. Gewaltige Berge, bis zu 3550m Monte Rocciamelone, ragen im weiten, offenen Tal in den klaren blauen Himmel.

Susa Start hinter der Cathedrale, ca. 1,5 km Teerstraße, dann ging's zur Sache . Steiler, felsiger Stufen-Bergtrail durch Gebüsch, vorbei und durch alte Bergdörfer 600 Hm, dann in einen Taleinschnitt über alte Saumpfade 150 Hm insgesamt wieder runter. Die restlichen 950 Hm wieder steiler Bergpfad über Almgebiete. Dann eine Querung 1,5 km flach dahin auf einer Forststraße, nochmals zum Tempobolzen, kurzer Stich nach unten und was muss ich zu meinem Entsetzen feststellen, ca. 100 Autos im Zielgelände. Wegen der harten Berglaufstrecke starten die Frauen auf halber Höhe.
Das 3.italienische Gebirgsregiment hat hier große Tradition und wird im Zielgelände geehrt. Viele Fahnen, Veteranen und Gesang.
Für Senioren-Läufer nicht zu empfehlen, da nur bis AK 50 gewertet wird. Eine klare Ausgrenzung.
Die ersten 10 im Einlauf erhalten Geldpreise, von Platz 11 bis 50 Goldamulettchen. AK 40 von Platz 1 -15 und AK 50 von Platz 1 -15 auch so kleine Amulette.
Nach der Siegerehrung ein Goody Paket und etwas Wein.
Riesiges Problem ist - wie kommt man wieder runter ?? Offiziell sind nur 2 kleine Busse nach Susa gefahren.
Laufstrecke absolut klassisch, kein Schmarrn wie z.B. BEUREN (Deutsche Meisterschaft 2005) Die vielen Autos im Ziel widersprechen meiner alpinen Auffassung. Infos im Internet nicht optimal. Keine vollständige Ergebnisliste konnte ausgehängt werden.
Aus deutscher Sicht - für die lange, teure Anfahrt kein Muss,- für mich als Berglauf-Fan schon.

Sieger, man lese und staune - Jonathan Wyatt - mit neuer Bestzeit von 1:14. Dies ist eigentlich nicht erstaunlich, Sieg und Zeit aber eine Woche vor seinem OLYMPIA MARATHON schon.
Meine Zeit: 1:51 4. Platz AK 50, wie gesagt unfair, keine 60er auszuschreiben.
Insgesamt ist aber der Urlaub zum halben Preis von der Schweiz zu haben. Übernachtung, Essen, Wein, Wasser, Cafe usw.

Damen: 1.Platz Zatorska Isabela POL 48:08

2.Platz Confortola Antonella ITA 48:30

3.Platz Ravizza Matilde ITA 48:59

16.Platz Schmidt Tanja DEU 1:00:17
35 Teilnehmerinnen

Herren: 1.Platz Wyatt Jonathan NZL 1:14:37

2.Platz Giardo Marco ITA 1:17:26

3.Platz Molinari Antonio ITA 1:19:42

11.Platz Sichermann Paul DEU 1:24:07

94.Platz Reitmeir Helmut DEU 1:51:33
153 Teilnehmer


 

8. Aug. 2004

  Berglauf Sierre-Zinal im Kanton Wallis

31km - 2000 Hm rauf und 800 Hm runter

Grandioser Erfolg für unseren Weltklasse-Bergläufer Helmut Schiessl.

Auf einer der schwierigsten Berglaufstrecken in den Alpen erreichte Helmut Schiessl unter 845 Teilnehmern den ZWEITEN Platz knapp hinter dem Mexikaner Ricardo Mejia. Er ist somit die große deutsche Hoffnung bei der Berglauf WM in Sauze d'Oulx.

1. Platz Herren Ricardo Mejia 2:34,35
2. Platz Helmut Schiessl 2:36,06
3. Platz Billy Burns 2:39,03
1. Platz Frauen Angeline Joly 3:09,22

Vollständige Ergebnisliste: www.sierre-zinal.com


8. Aug. 2004 

 3. T E G E L B E R G L A U F

Schloss Neuschwanstein
Start: Talstation Tegelberg 820m
Ziel: Panoramagaststätte 1720m
Streckenlänge: 5 km Höhendifferenz: 900 Hm
Startgebühr: 12 Euro incl. Talfahrt
Klasseneinteilung: 5er Jahrgänge M/W


So weltberühmt wie das Matterhorn ist er nicht der "Tegelberg" dafür an seinem Fuße das weltberühmte " Schloß Neuschwanstein." Der Berglauf selbst ist aber um einiges anspruchsvoller als von Zermatt zum Schwarzsee. Facettenreicher kann BERGLAUF nicht sein! Sabrina Prager(vorne) - 1.WJ 800m Teer, dann steiler Forstweg, anschließend Zick-Zack Bergweg durch den noch kühlen Wald, steile Skipiste, felsiger Bergpfad mit hohen Stufen, die letzten 200m flach ins Ziel. Hier war ich so langsam, als ob es 20% aufwärts ginge.
Von ganz jung bis alt waren die 147 Teilnehmer. Mal ausnahmsweise viele Jungmiezen, die hatten mit den Damen und der männlichen Jugend die WM-Qualifikation.
Ludwig Bichler - 1.M50Wolfgang Münzel stoppte bei der Jugend die Zeit nach 3 km, wäre aber nicht notwendig gewesen, da die alle super drauf waren. Die Organisation war prima, Siegerehrung pünktlich. Zuvor Verlosung im schönen Tegelberg-Restaurant. Geldpreise für die Ersten. Zurecht finden dort im nächsten Jahr die Bayerischen Meisterschaften statt.

Sieger: Andre Green 35:02
Siegerin: Romy Lindner 41:00 Bestzeit
Sieger AK 60 Helmut Reitmeir 44:11

Vollständige Ergebnisliste: www.tsv-schwangau.de

Ein paar wenige meinten, der Berglauf wäre zu steil und man müsse da zu viele Passagen gehen.
Welches Naturgesetz schreibt vor, dass man nicht GEHEN darf. Manche gehen schneller als andere laufen.

Es wird angedacht, bei der Bayerischen Meisterschaft 2005 im Dorf zu starten, also ca. 1,5 km flach dazu. Dann ist es nicht FISCH noch FLEISCH und der schöne Berglauf ist verwässert. Wir Bergläufer machen dann diesen "Krampf" nicht mit.


1. Aug. 2004

 BERGLAUF GRAND PRIX - Schlickeralmlauf

Leider konnte ich an diesen schönen Berglauf im Stubaital nicht teilnehmen.
Es freut mich aber, dass die Veranstalter den von mir immer wieder geforderten, fairen Klasseneinteilungen in 5er Jahrgängen nachgekommen sind. Es sollte Schule machen und ich glaube im nächsten Jahr können sie mit mehr Senioren rechnen.
Dankeschön!

Sieger: Jonathan Wyatt  NZL Zeit: 55: 32 da staunst bloß!!
2. Platz John Brown  GB Zeit: 1:01
3. Platz Markus Kröll  A Zeit: 1:02


Siegerin: Ana Pichtrova  CZE Zeit: 1:09
2. Platz Isabella Zatorska  POL Zeit: 1:12
3. Platz Moama Bernd  NZL Zeit: 1:13


Ganz schön International, und wo waren die UNSEREN?


18. Juli 2004  

GAMSHÜTTEN - BERGLAUF

Gamshütte7,5 km - 1071 Höhenmeter
Start: Finkenberg/Zillertal 850 m
Ziel: Gamshütte 1921 m
Startgeld: 10 Euro


Von der "Alten Brücke" führt die Straße gleich hoch. Aber schon nach 500m zweigt man steil in den Zick/Zack Wurzel_Steinpfad ein. 800 Höhenmeter geht’s so durch den Wald. Ständiger Schrittwechsel und genaues Auftreten ist notwendig um nicht umzuknicken. Dann verlässt man die Baumgrenze und wieder nur ein schmaler Bergpfad zieht sich durch Latschen und "Heidelbeerwälder" (nix dran) etwas flacher dahin, bis man kurz unter der "Gamshütte" nochmals einen steilen Stich bewältigen muss. SO SOLL BERGLAUF SEIN !
Von dort super Blick in die Tuxer Alpen.
Auf der Hütte gabs für 7 Euro Spaghetti und Bier.
Bei der Verlosung hat wirklich jeder was bekommen. Ich einen Regenschirm!!
Die ersten 3 jeder Klasse erhielten riesige Glaspokale. 5 Jahresabstufungen.
Schade, dass es nur 72 Teilnehmer waren. Die Ergebnisliste bekam man auch noch auf der Hütt’n.

Sieger: Syme Andrew Zeit: 43:13
Siegerin: Kaufmann Angelika Zeit: 1:04:52
Sieger AK 60: Reitmeir Helmut Zeit: 57:07



17. Juli 2004 

TOP of GERMANY -  Zugspitz-Extremberglauf

Start 8.40 im Olympiastadion von Garmisch-Partenkirchen auf 720m
Ziel: Sonnalpin 2576m
Höhendifferenz: 1996 Hm total - minus 140 Hm total 20,2 km
EINZIGER DEUTSCHER HOCHGEBIRGSLAUF


Startgeld: 49,00 + 10,00 Euro Nachmeldung.
Dafür gabs die Talfahrt in allen Richtungen, eine Medaille, ein sehr gutes Funktions-T-Shirt, für 2 Begleiter verbilligte Berg- und Talfahrt und genügend Verpflegung im Ziel. Auf der Strecke war die Versorgung ausreichend. Es wurde darauf hingewiesen, dass zwischen Bock- und Knorrhütte sowie zwischen Knorrhütte und Ziel keine Wasserstellen sind.
Dies ist ein EXTREM Berglauf und auch somit nicht notwendig. Alle Achtung, die Organisatoren haben eine Menge dazu gelernt und meine konstruktive Kritik vom ersten Lauf übernommen.
Bei Kaiserwetter ist die Strecke wirklich Klasse, nix vergleichbares in Deutschland. Aber auch sehr schwer, für einige zu schwer.
Somit lassen wir es bei SONNALPIN. Ich hab 8 mal am Jungfrau-Marathon teilgenommen und bin noch NIE auf die JUNGFRAU gelaufen.

So viele Schneepassagen hatten wir noch nie. Kurz nach der Knorrhütte gings schon los. Es war keine durchgehende Schneefläche aber die "weißen Flecken" wurden immer länger, zum Schluss war nur noch Schnee. Speziell in den nordseitigen Mulden, die man dann noch steil bergan laufen musste, war es schon beschwerlicher als sonst.
Zusammengerechnet waren es vielleicht 2 Kilometer, hört sich mager an, aber nach 1500 Höhenmeter in den Beinen, ist man nicht mehr so locker drauf.
Das hat nicht "nur Körner" gekostet, sondern bei einigen Läufern, auch TOP-Athleten, wie Tassani-Prell, zu Krämpfen in den Waden geführt.
Mich hat es nicht gestört, klar ca.5 Minuten hab ich dadurch schon liegen gelassen. Wo die anderen 4 Minuten geblieben sind, weiß ich nicht. Eventuell hab ich zu viele harte Läufe im Vorfeld gehabt.
Klar, man hätte zum Gipfel laufen können (NICHT JEDER) aber bitte, akzeptiert die Entscheidung der Bergwacht und ich freue mich, dass alle gesund im Ziel angekommen sind.
Foto:W.Stinn

Die Preise, auch für die Klassensieger waren wirklich ausgezeichnet, auch das finden wir in der Deutschen Berglaufszene nicht wieder.
Klassenwertungen 1-6, allerdings 10-Jahresabstufungen. Besser wäre 5 Jahre und 3 Preise. Die ersten 6 Herren und die 4 Damen erhielten Geldpreise.
Riesig auch, dass schon nach den ersten 50 im Einlauf die Ergebnisliste hing. Der Internetdienst ist gut, am nächsten Tag waren die Ergebnisse drin.
Diesmal auch gelungen die Siegerehrung im Kurpark mit preiswerten Speisen und Getränken (die wenigen Schweizer Läufer haben da sicher gestaunt) Pünktlich und zügig, ohne Firlefanz wurden die Sieger geehrt.
Ein Lob für den privaten Veranstalter GETGOING.
Nett fand ich auch, dass für die Damen die Umkleide Möglichkeit getrennt war. Manche mögens doch nicht bei den Männern.
Eine bessere Markierung ab Knorrhütte wäre notwendig, da die alte von anno stammt. Bei Nebel sowieso nicht zu sehen. Das hat nichts mit Umweltverschmutzung zu tun. Die Kilometerangaben könnte man auch verbessern.

Sieger: Echtler Martin Zeit: 2:20:56
Siegerin: Baumann-Vogl Christa Zeit: 3:03:53
Sieger AK 60: Reitmeir Helmut Zeit: 2:50:27 39.Platz insgesamt von 570 Teilnehmern


Obwohl ich alle 3 Zugspitz-Läufe gewonnen habe, laufe ich hier nicht nur wegen des Sieges.

ALLGÄU YETI lief barfuss hoch in 4:10, eine beeindruckende tolle Leistung bei diesen steinigen Weg, sowie den vielen Schneepassagen.


Vollständige Ergebnisliste: www.getgoing.de


30.6.2004 

Bergmarathon Graubünden

...der härteste BERG-MARATHON
der Welt ???
(behauptet der Veranstalter!)

am 26.Juni 2004
von Chur über Lenzerheide
auf das Parpaner Rothorn 2863 m

Mein bisher schwerster Bergmarathon
in Europa mit 2682 Höhenmeter
ein echter Berg-Klassiker.


Start um 9:10 in Chur 585m (Kanton Graubünden) durch die Altstadt, auf kleinen Forstwegen (Polenweg) nach Passung, Churwalden und zum ersten Höhepunkt Foppa 1754m. Überraschend schöne Strecke runter nach Parpan 1509m durch wunderschöne blühende Almwiesen mit Blick in die immer noch verschneiten hohen Berge.
Flach und sehr abwechslungsreich um den Heidsee 1458m und dann bei Kilometer 32 der absolute Hammer auf das Rothorn 2863m. In 10 km ca.1400 Höhenmeter, anfangs steil auf Wurzelwegen hoch zur Mittelstation Scharmoin und dann auf felsigen Bergpfaden, steil über Schneefelder zum OVER THE TOP.
Die letzten 2km hatten eine Steigung von 20-25%.
Der Fachwart vom DLV sollte sich so was mal ansehen, dann weiß er was BERGLAUF bedeutet.
Es war absolute Weltklasse am Start. Der seit einigen Jahren ungeschlagene Weltmeister und beste Bergläufer überhaupt, Jonathan Wyatt, hat überlegen gewonnen. Bei den Frauen hat meine Bündner Lauffreundin Carolina Reiber eine absolute Spitzenleistung geboten. So souverän wie die Beiden habe ich meine AK gewonnen.


Siegerzeiten Männer:
  1. Platz Wyatt Jonathan NZL 3:18
  2. Platz Etechia Tesfaye ETH 3:34
  3. Platz Johl Karl CH 3:35


Siegerzeiten Frauen:
  1. Platz Reiber Carolina CH 4:04
  2. Platz Embet Abossa ETH 4:17
  3. Platz Kläsi Katrin CH 4:18


AK 60:
  1. Platz Reitmeir Helmut GER 4:42
  2. Platz Leutenegger Josef CH 4:58
  3. Platz Geiger Peter FL 5:25

Die gesamte Organisation war perfekt, mir hat besonders die liebevolle Atmosphäre gefallen.
Was "DIE" am Berg geleistet haben kann nur ein Teilnehmer richtig würdigen.
Bei der Siegerehrung (mit Nudelparty im Festzelt) entstand bei mehreren Läufern der Eindruck, dass nur die "ersten Fünf" zählen, die Geldpreise sind völlig überzogen bei der geringen Teilnehmerzahl. Männer 339 und Frauen 56.
Zehn bekommen eine Unsumme, die anderen gehen leer aus.
Es gab ein T-Shirt und im Ziel erhielt jeder Teilnehmer eine Ansteck-Medaille.
Die AK Sieger haben einen interessanten "Pokal" siehe T-Shirt = Streckenprofil, erhalten. Leider sind auch nur 10 Jahres-Abstufungen ausgeschrieben.
Die Startgebühr und das drum rum ist relativ teuer, aber auch ALLES PERFEKT.

Am Heidsee Parpaner Rothorn Der letzte Streckenabschnitt - Blick vom Ziel

Wir, in den Bayerischen Alpen, bringen so eine tolle Veranstaltung für den Berglauf nicht fertig, da jedem bemühenden Veranstalter sofort irgendwelche Prügel zwischen die Beine geworfen werden.


11.7.04 

19. Bad Endorfer KAMPENWANDLAUF

6 km - 830 Höhenmeter


Ein gscheiter BERGLAUF hat mal wieder hermüssen. Nachts von Weitnau heimgekommen, früh nach Aschau. Wir haben Juli und 7 Grad waren es, leichter Regen.
Startgebühr nur 6 Euro ohne Talfahrt. Die Kilometer waren ausgeschildert und im Ziel gabs eine Menge guter Sachen für heißes Wetter, auch Weißbier!
Die ersten 12 haben einen kleinen Preis erhalten.
Das Umkleiden im Schafstadel war lustig aber nicht optimal. Aber wir Bergläufer müssen mit jeder Situation zurecht kommen.
Josefine hat das wirklich alles sehr gut in oberbayerischer Atmosphäre, zünftige Musi und Bier, organisiert.

Meine Zeit: 42:20 1.Platz AK 60 (war auch schon mal besser.)

Ergebnisse unter: www.kampenwandlauf.de


10.7.04

Bayerische Senioren-und Jugend

BERGLAUF MEISTERSCHAFTEN in Weitnau/Allgäu

 

 

6,8 km - 509 Höhenmeter


104 Teilnehmer 74 Männer 30 Frauen, sehr mager, wahrscheinlich weil's halt doch kein BERGLAUF war.
Start 17 Uhr, Siegerehrung 20 Uhr, etwas ungünstig für die Teilnehmer mit weiter Anreise von bis zu 350 km. Ja, wir haben ein riesiges Reich.
Leicht hügelige Strecke auf breiten Forstwegen. Nur ganz oben im Ziel sieht man was vom Gebirge.
Organisation perfekt.


Meine Zeit: 35:44 Bayerischer Berglaufmeister 2004 AK 60

Vollständige Ergebnisliste unter: www.blv-sport.de


06.07.2004 

A B S T U R Z


... der Deutschen "Elite Bergläufer" bei der Berglauf-EM in Korbielow (Polen)

am 4.Juli 2004

Männer: 10,3 km - 840 Hm bergauf-bergab......und sie können es eben nicht!

1.Platz De Gasperi Marco ITA 44:06
2.Platz Heinzle Florian AUT 45:05
3.Platz Gaiardo Marco ITA 45:10
11.Platz Schiessl Helmut GER 46:35
25.Platz Jenne Markus GER 48:13
42.Platz Green Andre GER 49:52
46.Platz Enders Markus GER 50:04
man beachte die Zeitdifferenz!

Teamwertung:
1.Platz ITA, 2.Platz GBR, 3.Platz SUI
11. Platz GER von 19 Teams, Portugal und die Türkei vor uns, warum auch nicht!?

Frauen: 7,2 km 600 Hm

1.Platz Pichtrova Anna CZE 34:50
2.Platz Mayr Andrea AUT 36:27
3.Platz Rota Gelpi ITA 36:43
14.Platz Buss Stefanie GER 38:57
24.Platz Harbich Kerstin GER 40:23
52.Platz Reisinger Lisa GER 46:01
61.Platz Schmidt Tanja GER 50:05

Teamwertung:
1.Platz ITA, 2.Platz AUT, 3.Platz GBR, 11.Platz GER
Auch hier Portugal und Türkei vor uns.

RUDI VÖLLER und TRAPPATONI sind zurückgetreten, der PRÄSIDENT sollte abgewählt werden.
Vom Fußball können wir noch was lernen.


03.07.2004 

Osterfelder Berglauf

Bei Kaiserwetter fand am 4.Juli 2004 zum 24.mal der OSTERFELDER BERGLAUF statt.
Mit seinen 12,5 km und 1300 Hm ein echter Klassiker.
Keine Frage, der SCHÖNSTE Deutsche Berglauf.
Als gewaltiger Felsklotz begleitet einen die Alpspitze ab der Hochalm.(Siegerehrung)
Wolfgang Plümpe hatte eine Menge schöner Preise verlost. Zwei Hauptpreise: Ein Mountain Bike und eine Kurzreise für den Hamburg-Marathon 2005.

1.Platz Männer Syme Andrew 1:06
1.Platz Frauen Reithmayer Andrea A 1:24
1.Platz AK 60 Reitmeir Helmut 1:20

121 Teilnehmer erreichten das Ziel an der Alpspitz-Bahn
Vollständige Ergebnisliste und Bilder: www.osterfelder-Berglauf


20.6.2004 

 

Ulrich INDERBINEN

KÖNIG des MATTERHORNS ist mit 104 Jahren gestorben.

1921 war er mit seiner Schwester das erste Mal auf dem schönsten Gipfel der Alpen.

Mit 90 Jahren war der Schweizer das letzte Mal auf dem 4478 Meter hohen "Horu" (Dialekt fürs Matterhorn).

Dazwischen führte er 380 mal Touristen auf "seinen Berg".
Das Meer hat er nie gesehen.

   
Hier im alten Ortskern von Zermatt wurde das Denkmal für "Ihn" errichtet   380 mal bestieg Ulrich Inderbinen den "Horu"  

 

14.6.2004 

20. DEUTSCHE BERGLAUF-MEISTERSCHAFT

Die TERMINGESTALTUNG ist nicht gerade optimal.

Ein Tag vorher, also am Samstag,28.Aug.2004 sind die "Senioren-Berglauf-Weltmeisterschaften" in Sauze d`Oulx, Italien.
Eine Woche vorher, also am 22. Aug. findet in "Susa" ebenso Italien ein Grand Prix-Lauf statt. Gleichzeitig ist am 22. Aug. der "Matterhornlauf"
Eine Woche später, am 4.und 5.September sind wiederum in "Sauze d`Oulx" die WMRA "World-Trophy Berglauf-Weltmeisterschaften".

Bibi Anfang geb ich schon recht, dass es "Traditionsveranstalter" gibt und dass man sich wesentlich besser abstimmen könnte, sofern man überhaupt will.

"Schutztermine" kann aber KEINER für sich beanspruchen, schon gar nicht, wenn es um weltweit ausgerichtete Veranstaltungen geht.

Was schert sich ein "Neuseeländer" um den Hochfelln-Berglauf und umgekehrt??
Im JAHR 2005 finden in WELLINGTON - NEUSEELAND just zur selben Zeit wie am Hochfelln, 24./25.September die "World-Trophy Berglauf-Weltmeisterschaften" statt.

apropos Wellington - hier gibts meine Bilder vom Welligton Marathon 2003


24.5.2004 

PÄSSE - MAUT in SÜDTIROL

Jetzt ist es soweit. Die Landesregierung von Südtirol hat beschlossen, dass Pässe in Zukunft Geld kosten sollen, berichtet der Auto Club Europa. Den Anfang macht das Stilfserjoch, Timmelsjoch und Stallersattel ab Juni 2005. Pro Auto und Pass soll das 5 Euro kosten. Bericht SZ v.18.Mai 2004
Ich werde mir sorgfältig überlegen ob sich ein Berglauf in Südtirol bei den hohen Mautkosten, Pickerl in Österreich, Europabrücken-Maut, Autobahn-Maut in Italien und jetzt Pässe-Maut, noch rechnet.


12.05.2004 

Achtung Senioren-Läufer

Im Ausland, außer Schweiz und Österreich ist das Geburtsdatum der Stichtag für die AK-Wertung, während in Deutschland nur der Jahrgang ausschlaggebend ist.
Bei internationalen Meisterschaften gilt sowieso diese Regelung.
In den meisten Ländern wie Italien-Frankreich-Schweiz werden die AK-Klassen nur in 10 Jahres Abstufungen angeboten.


12.05.2004

Meisterschaftsläufe Berglauf

Seit über 10 Jahren sind die sogenannten DLV und BLV Berglaufmeisterschaften speziell im Seniorenbereich stinklangweilige Strecken.
Wenn ich nur an das „Kohlenloch“ in Niederzier erinnern darf. Eine Unverschämtheit vom DLV so eineStrecke als Meisterschaft auszuweisen. Start nachmittags, bei brütender Hitze, keine Toiletten, Kohlengestank usw.

Wir Bergläufer wollen attraktive Läufe im Gebirge mit „Kick“ und nicht langweilige flache Forststraßen durch den Wald ohne Gipfelsicht. Da muss man immer auf einen Turm steigen um über die Bäume sehen zu können um wieder nur Bäume zu sehen.
Neuerdings proklamiert der „Hügellaufwart“ das gesundheitsschädliche „Bergablaufen“.

Das wird vom DLV und BLV bewußt in Kauf genommen obwohl auch ihnen bekannt sein müsste, dass Muskeln, Sehnen, Gelenke, Wirbelsäule, Hüft-und Kniegelenke erheblichen Schaden dabei nehmen.
Wenn der italienische und englische Verband dies anders sieht, sind wir nicht gezwungen diesen Unsinn nachzumachen.

Selbstverständlich gilt das nur für Meisterschaften!


03.5.2004

  

Deutsche Berglauf-Meisterschaft Senioren 2004 am 2. Mai in Ainring/Högl (Hügel)

 

 

 

9,8km und 480HM - stimmt nicht, da die Höhenmeter nur in Kumulation erreicht wurden. Mein Höhenmesser hat 460HM rausgebracht.
Eine durchschnittliche Steigung also von ca. 4%. Eigentlich entstand bei mir der Eindruck während des Laufes, dass ich 400HM runterlief und im Zielschluß auf der Straße die 80m rauf. Von Verbandsseite meint man anscheinend, man darf Senioren nicht zu sehr raufrennen lassen. Aber dann müssen sie gesundheitsschädigend runterlaufen!
Aber grade deswegen bin ich doch etwas stolz auf diesen Titel "Deutscher Berglauf-Seniorenmeister 2004"

Ca. 70 - 80% der Teilnehmer waren der Meinung, dies war kein Berglauf, allenfalls Crosslauf.

100% der Teilnehmer waren aber auch der Ansicht, dass Tassani-Prell mit seinem gesamten Organisationsteam hervorragende Veranstalter waren.

 

.
Im Übrigen gibt es nach wie vor mehr Streit in der Szene als Übereinstimmung. Zu Recht lassen sich die potenten Veranstalter nicht von einem „Hügellaufwart“ irgendetwas diktieren.
Als Frankreich beim Geographie-Unterricht an der Reihe war, haben die Herren scheinbar alle Grippe gehabt. Macht ja nichts, wir laufen hier um die Ameisenhügel und in Frankreich steht der höchste Berg Europas.
Ein wenig Nachhilfe: der Mont Blanc mit 4.807m – Erstbesteigung 1786.
An seinem Fuße gibt es einen „Cross“ (so die Namensgebung) mit 17km Länge und 1300 Höhenmetern. Im Ziel der einmalige Blick zum „weißen Berg“.
Neuerdings gibt es auch einen Mont Blanc Marathon, 2.240Hm positiv und 1.190Hm negativ.
Nach meinem Geschmack ein bisschen arg viel runter.
 
 

 

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