BERGLAUF  PUR

Inselberge

 

 

  Erlebnisberichte Madeira

     
  Durch diese imposanten Felswände kann man eine herrliche Rundwanderung machen.   Auf einer "Levada" Wanderung im Norden d.Insel  
     
  Blick vom höchsten Berg, "Pico Ruivo 1861m"   Terassenanbau (Wein) in abgelegenen Tälern. Wir haben hier eine Menge hervorragender Esskastanien gefunden.  

 

Die Bergwelt von Madeira

Die im Atlantik gelegene Insel liegt 900km westlich von Portugal und ist 600km von Marokko entfernt.

Sie hat einen Umfang von 150km und weist eine Fläche von 740qkm auf.

Ca. 300 000 Einwohner leben auf ihr und ca. dieselbe Zahl Touristen besuchen die Insel mit etwa 3 Mill. Übernachtungen.

Sie gehört zu Portugal und die Hauptstadt ist Funchal. Inselsprache ist portugiesisch.

Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und der höchste Gipfel der gebirgigen Insel ist der "PicoRuivo" mit 1861m.

Madeira ist keine Badeinsel, sondern für Bergwanderer hervoragend geeignet. Entlang der alten "Levadas" (Bewässerungskanäle) können auch die weniger geübten wandern. Für Bergläufer ist sie nicht ganz so gut geeignet.
Auch die Beschilderung lässt noch zu wünschen übrig.

Übers Jahr gesehen besteht ein ziemlich ausgeglichenes Klima. In den Wintermonaten muss aber doch mit relativ viel Regen gerechnet werden.

Dafür ist die Insel wunderbar grün und weist eine üppige Blumenpracht auf.

Berühmt ist natürlich der "Madeira-Wein," sowie das 1891 erbaute Reid`s Hotel in Funchal. Auch die Kaiserin „Sissi“ entfloh ihrem Gatten für einige Zeit auf die Blumeninsel.

In "Camara de Lobos" fanden im Juli 2002 die Berglauf-Europameisterschaften statt.

Die Deutschen Eliteläufer konnten hier nicht überzeugen.

Die besten Männer:  11. Platz M. Jenne, 38. Platz  F.Türk, 43. Platz C. Fuhrbach

Die besten Damen:   16. Platz T. Walter, 17. Platz E. Schöner, 18. Platz, R. Lindner

 


Gran Canaria

Ich laufe nicht so gerne auf der Straße...
aber hier hat`s wirklich Spass gemacht....
bei so einer tollen Gebirgslandschaft.
Es hat schon immer wieder mal viele Wolken.

Der kleine Kontinent, genannt wegen ihrer unterschiedlichen Landschaften mit

europäischer, afrikanischer und amerikanischer Vegetation.

Die Bergkette im Zentrum der fast kreisrunden Insel vulkanischen Ursprungs erreicht eine Höhe bis 2000 Meter
(Pico de los Nieves, 1949 m) mit gewaltigen Granitfelsen

und bizarren Schluchten.(Barrancos)

Im Winter kann es auf den Bergen schneien, während man an der Düne baden kann.

Der Dünenstrand von Maspalomas, aber nur die Düne, ist wirklich interessant.

Las Palmas ist die Hauptstadt mit ca. 370 000 Einw.

Gran Canaria ist die drittgrößte Insel der Kanaren mit einer Fläche von 1532 qkm

und 803 000 Einw.

Sie liegt 210 km vom afrikanischen Kontinent entfern.

Seit 3000 Jahren v. Chr. war die Insel von "Guanchen" Urbevölkerung bewohnt.

Sie waren Höhlenbewohner.

Seit dem 15. Jahrhunder zu Spanien gehörend.

Die Insel wird jährlich von ca. 2,2 Mill. Touristen besucht. An den Stränden v. Playa del

Inglés sowie Maspalomas, usw. ist die Auswirkung deutlich erkennbar.

Dennoch, im Inneren der Insel, dünn besiedelt, weil sehr schwierig Landwirtschaft betrieben werden kann, auf grund
der sehr steilen und karstigen Gebirgslandschaft, erlebt man eine großartige Bergwelt, mit vielen kleinen Passstraßen.

In den Wintermonaten regnet es schon sehr oft und es besteht dann Steinschlaggefahr

und Sperrungen der Straßen durch Erdrutsche.

Die Wanderwege sind relativ schlecht beschildert und man findet kein zusammenhängendes Wegenetz.
Das ist auf La Palma wesentlich besser.

 


Im Hintergrund der höchste Berg Spaniens, Pico del Teide auf Teneriffa.

 

 

 


 

Lanzerote
 
 
ist die nördlichste Kanaren Insel mit einer Fläche von 846 qkm und 124 000 Einw.    
Hauptstadt ist Arrecife

Im Norden der Insel ist das Famara Massiv mit 671 Meter, im Süden die Los Ajaches bis 608 Meter.

Von Bergen kann man also nicht sprechen. Trotzdem sind die "Feuerberge" (Montanas del Fuego)

interessant. Im Timanfaya-Nationalpark waren die letzten Vulkanausbrüche von 1730 bis 1736 und

1824. Große Gebiete der fruchtbaren Insel wurden zerstört. Am 1. Sept. 1730 sind auf einer Länge

von 18 Kilometern 32 neue Vulkane ausgebrochen.

Vor ca. 19 Millionen Jahren entstand die Vulkaninsel. Alfred Wegener erklärte mit der Kontinental-

drift die Entstehung der Kanarischen Inseln.

Der Weinanbau auf Lanzerote im Gebiet von La Geria ist wohl einmalig und auch Naturschutzgebiet

und Weltkulturerbe.

Ich habe schon weltweit Weinanbau gesehen in Chile, USA, Südafrika, Cypern, Schweiz, Südtirol,

Italien, Österreich, Spanien, Portugal, Frankreich, Neuseeland und Deutschland, aber sowas wie

auf Lanzerote ist schon einzigartig. Man kann es gar nicht glauben, dass da Weintrauben

hängen können und daraus auch tatsächlich hervorragender Wein entsteht.

Die Trichter in Hufeisenform bieten Schutz gegen Wind und in den Mulden sammelt sich die Feuchtigkeit.

Sie merken, hier war ich nicht wegen der "Berge" sondern wegen des Weines.

Ein Bustrip durch die Feuerberge ist empfehlenswert, den Kameltrip musste ich nicht haben.

 

Die Farbe stimmt. Vielleicht das

am meist fotografierte Objekt auf der

Insel.

Hier wurden Mulden in die Vulkan-

asche für den Schutz der Wein-

stöcke gegraben. Sehr mühselig,

aber ein guter Wein kommt raus.

Der nördliche Teil der Insel ist nicht

schwarz und relativ gebirgig. Die

jüngsten Vulkanausbrüche waren im

südlichen Teil.

Einzigartiger Weinanbau.
Ein Weindorf mal anders.
Dieser Lavastrom ist 1730 im Meer erstarrt und wird jetzt unterspült.
Die Feuerberge
Viel natürliche Flora gibts nicht.
Die Kamele
In dem Nationalpark können Sie nur mit dem Bus fahren.

Der Schutz für die spärlichen Wein-

stöcke ist notwendig.

So ein kleines Auto brauchen Sie schon, natürlich rot.
Der Weinstock
Natürlich schwarzer Sandstrand.
Selbst die Schwäne sind schwarz.