BERGLAUF  PUR

Südamerika  
 

Erlebnisberichte

tukuy allin 2013

Imallataraq

 


     


 

 
Die Berggiganten in der Cordillera Blanca
 
Cordillera Negra, gegenüberliegend v.der Blanca bis 5200 Hm schneefrei. Hier bin ich auf dem Weg zum Basislager des Alpamayo.

 

Als ich vom Lago Ishinc, ca 5100 m runter gelaufen bin, habe ich diese beiden Mädchen fotografiert. Sie wohnen bei Huillac auf 3500 m,das ist kein Dorf nur 3 Lehmhütten. Cordillera Blanca.

Schauen Sie mal in die traurigen Kinderaugen.

Wie Sie sehen, habe ich die beiden nochmals fotografiert, nachdem ich ihnen 5 Sol geschenkt habe. Das ist etwas über einen Euro. Bei solchen Trailläufen kann ich nur Geld verschenken, da alles andere zu schwer ist, gerade in diesen Höhenlagen.

 

 
 
COLCA CANYON
der tiefste der Welt – die Heimat des Condors – als einsamer Bergläufer bin ich hier schon viele tausend Höhenmeter gelaufen.

       
 
Helmut in der Cordillera Blanca
 

Nevado Palcaraju 6274 m.

Im Vordergrund Puja Raimondi.      Quebrada Cojup

  Gletschersee mit riesigen Eiskalbungen.
Die aufgeworfene Endmoräne ist deutlich zu sehen. Die Aufnahme entstand auf 5200 m
 

 

     
 
COLCA CANYON
der tiefste der Welt – die Heimat des Condors
als einsamer Bergläufer bin ich hier schon viele tausend Höhenmeter gelaufen.
 

COLCA CANYON bei Cabanaconde

Mit meiner kleinen Digi-Kamera tut man sich schon
schwer den Vogel einzufangen.

 

In diesen Canyons ist  "el condor" zu finden. Durch die warmen Aufwinde fliegt er so ab 10 Uhr sein Revier ab.
Der größte Vogel der Erde kann ein Gewicht von 12 kg erreichen und eine Flügelspann-

weite von bis zu 3,20 Meter. Der Andenkondor baut kein Nest sondern legt seine Eier auf den nackten Fels.
Ein Condor kann bis zu 7000 Meter Höhe fliegen. Kein anderer Vogel ist dazu in der Lage.

 

Der Andenkondor gehört zu den bedrohten Arten. Es gibt nur noch ca. 200 Anden - Kondorpärchen.

Am Ende seines Lebens begeht er Selbstmord. Er fliegt so hoch er kann und beendet sein Leben zerschmettert an einer Bergwand.

Diese "Tradition" verfolgt der Kondor schon seit Jahrmillionen.

Das hab ich noch nicht beobachten können. Von einsamen Berg-läufern lassen sie sich aber nicht stören.


   
 
     

Alte Kolonialkirche im Colca Tal.

Hier gibt es keine Bergbahnen.

Die „Burros“ leisten Erstaunliches

 
 
 

 

 
Der sehr steile Felsen WAYNAPICCHU ist 300m höher als Machupicchu und kann bestiegen werden.
 
Schwindelfrei sollte man schon sein. Ein grandioser Aussichtspunkt, den die Inkas nutzten. Die Terrassen dienten als Getreidefelder.
 

Birui auf Quechua und bedeutet Wasser

Der Andenstaat an der Westküste Südamerikas hat 1,28 Mill. km² (ca. 3 mal so groß wie Deutschland) und weist
eine Küstenlinie von 3.080 km auf.
Im Land leben ca. 27 Mill. Einwohner, 47% Indios, 37% Mestizen und 13% europäischer Herkunft. Hauptstadt ist Lima mit ca. 8 Mill. Einwohnern incl. der Hafenstadt Callao.

Landessprache ist spanisch. Quechua und Aymara werden von ca. 30% gesprochen.

In Peru führt die höchste Eisenbahn der Welt bis auf 4.800m.

Die Anden nehmen 2/3 der Fläche ein. Dort entspringt der größte Fluss der Welt, der Amazonas. Die Küste zählt zu den trockensten Gebiete der Erde (Nebelklima). Der Ostteil der Anden besteht aus Hochdschungel (Machupicchu bei Cusco) und reicht bis in den tropischen Regenwald (Iquitos am Amazonas). Somit weist das Land alle Klimazonen auf.



(Bild: USGS/DLR)

Südamerika Satelliten Aufnahme. Die Anden
Unten im Bild Peru mit dem Titicacasee und den beiden getrennten Korrdilleren.

Dunkelbraun ist der Altiplano, der auch bis tief nach Bolivien reicht. Gut zu erkennen der Tiefseegraben vor der

südamerikanischen Küste. Die dunkelblauen Töne kennzeichnen

den Bereich, in dem die ozeanische Kruste sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 10 cm pro Jahr unter die süd-

amerikanische Platte schiebt.

Durch den Druck der Kollision türmen sich die Anden im Zeitlupentempo weiter auf.

In der Tiefe schmilzt das abtauchende, versinkende Gestein - und so kommt es zum Vulkanismus in der Andenregion.



     
  Abendlicher Anflug auf Peru   Der Amazonas  

Abendlicher Anflug auf Lima
Hauptstadt von Peru mit ca. 8 Mill. Einw.in d. Region. 70 % besteht aus Vorstädten, die sollten Sie lieber nicht besuchen. Was Sie hier sehen , ist die trockenste Küstenregion Perus. Es regnet vielleicht einmal im Jahr etwas.

Knochenhartes Gelände auf dem ich schon gelaufen bin und somit wirklich weiß, was es bedeutet, wenn es so gut wie nie regnet. Schuld daran ist der Humboldtstrom.Der Rio Rimac hat für Lima die größte Bedeutung. Er stellt für die Stadt zu 100% die Trinkwasserversorgung. Das Wasser kommt von den

Gletschern der Anden zur Zeit im Überfluss, da auch dort die Gletscher abtauen.

Trinken Sie aber das Wasser trotzdem nicht.

Das ist der Amazonas, Rio Amazonas (portugisisch)
ist der wasserreichste Fluß der Erde. Der Amazonas hat eine Gesamtlänge

von 6387 km und ist auch der Längste der Erde. (Fast so lang ist der Nil)

Er befördert mehr Wasser als der Nil, Mississippi und Yangtse zusammen.

Ein sechstel aller Flüsse der Erde. Der Amazonas hat 1100 Nebenflüsse von denen 17 über 1600 km
lang sind.

Der Amazonas entspringt in den Peruanischen Anden. Quellfluss ist der Rio Apurimac im Südosten
von Peru am Nevado Mismi, 5597 Meter.

Fahren Sie bitte nicht alleine in die Region Apurimac, es reicht schon, wenn ich diese Gefahr eingegangen bin.

Der Rhein: 1320 km Länge, entspringt beim Oberalppass in der Schweiz.

Die Donau: 2888 km der Längste in der EU, nach der Wolga der zweitlängste in Europa:Sie entspringt bei Donaueschingen in Deutschland.






ALPAMAYO 5.950 m
nördliche Cordillera Blanca. Er wurde zum schönsten Berg der Welt gewählt (an 2. Stelle der K-2 im Himalaya)



     
  NEVADO HUANDOY West 6.395m, Ost 6.070m, Süd 6.160m   Von hier stammt unsere Kartoffel ab. Getreide- und Kartoffelanbau in der Cordillera Blanca bis zu 4.500m  
     
  Marktszene in YUNGAY   Im SANTATAL zwischen Huaraz 3.090m und Caruhaz 2.650m  
     
 

Der Titicacasee ist der höchst gelegene schiffbare See der Welt. Er liegt auf 3.800m und ist ca. 15 mal so groß wie der Bodensee (8.300km²) Das Volk der Uru hat sich auf den See vor Feinden zurückgezogen und diese Schilfinseln gebaut. Alles ist aus Schilf: die Inseln, die Häuser und die Boote. Alles muss ständig erneuert werden. Die Stängel des Schilfes kann man auch essen.

  Machupicchu – alte Bergspitze – das Weltkultur- und Naturerbe der Inkas liegt auf 2.370-2.530m und wurde vor ca. 400-500 Jahren gegründet. 1911 von dem Engländer Bingham und dem Maultiertreiber Rodriguez Carpio wieder entdeckt. Da diese großartige Anlage vom Urubambatal aus nicht zu sehen ist, wurde sie auch nicht von den Spaniern zerstört, die eigentlich alles des Inkareiches zerstört haben, inkl. 40-50 Mill. Inkas. Sehr stimmungsvoll sind vormittags die Nebelschwaden. Die riesigen Granitsteine wurden fugenlos zu Mauern zusammen gefügt. Touristenattraktion Nr. 1 – auch für die Peruaner – ein MUSS!  

 

     
 
Im Süden Perus hat es riesige schneebedeckte Vulkane. Hier der VOLCAN MISTI
bei Arequipa mit 5.840m
 
Nach Sonnenaufgang zeichnet der Misti seinen eigenen Schatten als Kegel über die Stadt.
 

 

     
 

Auf dem Gipfel des Misti war’s richtig kalt und
die Luft auf fast 6.000m auch schon etwas dünn. Einen Bergläufer haut auch das nicht um!

Das riesige Gipfelkreuz wurde im Jahr 1900
aus Eisenbahnschienen errichtet.

 
Dieses Kreuz - es steht im südlichen Peru auf 3500 Meter - ist kein wirkliches Gipfelkreuz. In den Anden gibt es so gut wie überhaupt keine "Gipfelkreuze"
Das Gipfelkreuz auf dem Misti ist eine Ausnahme.
 

     
 

Dieses Kreuz auf dem Chachani, 6100 Meter kann man wohl
auch nicht so recht als Gipfelkreuz bezeichnen

 
Der Weg zum Chachani
 

 

 

   
 
Nevado Palcaraju 6274 m - nördliche Cordillera Blanca
 




Nevado Parinacota  6342m Bolivia - letzter Ausbruch 300 nach Christi

Von Arica, Hafenstadt in Nordchile bin ich zum Lago Chungara, 4500 m gelaufen. Von dort stammt auch die Aufnahme.

Die Straße führt weiter bis über einen Pass, 4678 m, nach La Paz, der Hauptstadt von Bolivien.

Zurück hat mich ein uralter Truck, der von La Paz kam die 4500 Höhenmeter wieder bis nach Arica gebracht.

Eine sehr abenteuerliche halsbrecherische Fahrt. Zum Glück war am Meer ein super Hotel.

Chile ist in America Latino das reichste Land. Bolivien das ärmste.

Ein Nevado ist ein Berg, der ganzjährig schneebedeckt ist. Der Parinacota ist vulkanischen Ursprungs und liegt in der

Cordillera Occidental.

Erstbesteigung  1928. Auf dieser Höhe grasen ALPAKAS das im Vordergrund steinharte Gras ab.

Aus der Wolle fertigen die Indios superweiche Mützen, Handschuhe und Schale die man zu Spottpreisen erwerben kann.
Manche  Bergkenner meinen, dies sei der schönste Berg.

Für mich war der Lauf ein faszinierendes Berg/Naturerlebnis.



Vulkane - hier in den Anden - interessieren den studierten Vulkanologen besonders. (Bildquelle: A.Gerst/ESA/NASA)

Nevado Huascarán, Perus höchster Berg, 6768 m, mittlere Cordillera Blanca

     
  Dieses wunderschöne Bild habe ich auf dem Trödelmarkt in Lima für 50 Dollares gekauft.   Das Original !  

Von Mancos, 2530 m, bin ich zum Basislager des Huascaran auf 5080m gelaufen

 
Menschen in den Anden

Die Inkas in dem unteren Feld ernten gerade Kartoffeln auf ca. 3000 Meter - Im Hintergrund der Colca Canyon

     
 

Aufstieg vom Grund des Valle del Colca (Colca Canyo)n ca. 1200 Hm

 
Das Getreide hier bei Chivay auf 3500 m ist Quinoa Quechua kinwa, auch Inkareis, Reismelde, Inkakorn, Reisspinat, Andenhirse oder Perureis genannt,
 


Inka Bergpfade - sein Arbeitsweg

     
 

Harte Arbeit - die Burros (Esel) helfen tatkräftig mit

 
Dachdecker in Chivay - Lima ist ca. 10-12 Busstunden entfernt
 

     
  Die Kinder sind Anfangs sehr zurückhaltend, sogar scheu.....aber mit Haribo - macht Kinder froh - konnte ich mich einschmeicheln   Tagsüber hat es auf 3500 Meter um 20-25 Grad, aber nachts wird´s saukalt, deswegen haben die Frauen fünf oder mehr Unteröcke an - ich habs´nicht gezählt.  

     
  Frauen übernachten auf der "Straße" sie kommen teilweise aus kleinsten ..   .. Dörfern von 4000 Metern und verkaufen in den Tälern ihre Waren  


Baby Alpaka, im Hintergrund der Nevado Ampato

     
  Almabtrieb der Lamas. Wie bei unseren Kühen...   ...die Lamas werden auch geschmückt.  

     
  Andendörfer auf ...   über 3300 Höhenmeter  

 
 
 
  Die "Burros" sind ausgezeichnete Bergsteiger   Teilweise tragen aber auch die Menschen schwer bepackt..  
 
 
 
  die Menschen schwer bepackt..auch Holz über 1000 Hm hoch      

Diese super Bergpfade im oberen Colca Canyon lief ich alle ab. Das rechte Dorf liegt auf 3800 Meter

 
 
 
  Ein wenig eigenartig schmeckt es schon!   Puya Raimondi hier in der nördlichen Cordillera Blanca. Die Blume wird bis zu
1,4 m hoch und blüht nur einmal
Im Hintergrund der Nevado Huandoy
 

 

 
 
 
  Straßenverkauf ist normal.      



Man sieht den Wald voller Bäume nicht! 

Azorella compacta, soll dieser Wald heißen. Diese "Bäume" passen sich

dem Klima durch Zwergwuchs an.

Die Bilder habe ich auf 4300m fotografiert.Für diese Größe benötigt die Azorella mehrere Jahr-

hunderte. Dieser "Wald" fasst sich an wie steinhartes Moos. So sind sie halt die Biologen,

viel Wald wenig Moos, auch sonst nix los.

 

     
         
     
     
Ichu-Gras.
 
     
 

Hier gibt es keine Wege und kein Handy funktioniert..

Nur zu finden wenn Sie durch schwieriges Terrain, einen ganzen Tag marschieren, stolpern würde ich eher sagen. Das Ichu-Gras wächst zwischen demLöchrigen Vulkangestein.       

     

 

Nevado Ampato 6288 m

Erstbesteigung 1966. Der Grund: Es ist schon sehr

schwierig bis man dort hinkommt, wegen unweg-

samen Geländes.

 
 
Alle Bilder habe ich im südlichen
 
Peru fotografiert.
 

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Es gibt auch Berge in Neuseeland!
Das Land am anderen Ende der Welt. Aus unserer Sicht  

  


                     

270 500 qkm 4 Mill.Einw. Pro qkm 15 Einw. FÜNFZEHN!  
   Hauptstadt: Wellington Pro Kopf Einkommen: § 15 000,--  
  Deutschland: 357 000 qkm 82 Mill. Einw . Pro qkm 230 Einw  
  Italien:  301 000 qkm 57 Mill. Einw. Pro qkm 190 Einw.  
  Schweiz:  40 000 qkm 7,5 Mill. Einw.  Pro qkm 188 Einw.  
                   

Seit dem 9.Jh. von Maoris besiedelt. 1642 von Europäern entdeckt.
1931 wurde Neuseeland von Großbritannien unabhängig.

Dreiviertel der Einwohner leben auf der vulkanischen Nordinsel.

Einzelne Höhen erreichen über 2500 m.  

Die Südinsel mit den teilweisen vergletscherten südlichen Alpen erreicht mit dem Mount Cook 3764 m den höchsten Gipfel. An der Westküste sehr feucht mit viel Regen und die Gletscher reichen fast bis zum Meer.
Dann teilweise subtropisches Klima
.

Es gibt noch 350 000 Maoris in relativer Armut.
Hauptexport ist Wolle von Schafen und Viehzucht.


Einmalig die von Menschen unberührte und unzerstörte Natur. 
Flusstäler wie man sie in Europa nicht mehr findet.

Ein Eldorado für Mountain-Trail-Running! 

Ich bin den Kepler-Trek allein gelaufen, aber Vorsicht, da funktioniert kein Handy und das Wetter ändert sich sehr schnell. Sie sollten Erfahrung haben.


                                                                                                                                                                                                     

     
 
Milford - Sound
 
Mount Cook  3764 m
 
   
         
Wellington Marathon 2003 Januar
Sieger AK 55
     
 

                                                                                                                                                                                        

  Lauf zum Mount Roy über 1200 Hm  

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