BERGLAUF PUR   DIE ALPEN Teil 3

 

   
  Das Wettersteinmassiv mit Zugspitze, 2962 Meter und Alpspitze, 2628 Meter. Ganz rechts das Heizkraftwerk in München mit einer Schornsteinhöhe von 176 Meter. Seinerzeit schrieb ein Professor ein Buch über "die Wirtschaftlichkeit von Heizkraftwerken in München".
Die Aufnahme entstand am 2. Jan. 2012 vom "Alten Peter" in München aus einer Höhe von 574 NN. München (Zentrum) liegt auf 518 Meter NN.
 
    
   Alle Fotos v. Helmut Reitmeir   





Nationalflagge von Liechtenstein

Lichtenstein
autonomes Fürstentum mit 30 000 Einw. und 160 qkm, spielen für den Alpenbereich
keine Rolle. Hauptstadt Vaduz.
Es liegt an der breiten Rheinebene und das angrenzende Gebirge gehört zum Rätikon.
Höchster Gipfel:
Die Grauspitze, 2599 m. Malbun ist der einzige Tourismusort mit ca. 500 Betten.
Der Standort, Finanzen, Banken wird durch den Steuervorteil geprägt. Dahin hat sich auch ein Geldtourismus entwickelt.

 
 
 
  Fürstentum Lichtenstein >   Geldtourismus  

Vaduz vom Schloß - die Berge im Hintergrund liegen auf Schweizer Gebiet

 
   
  Malbun     Der linke Weg markiert die Laufstrecke oberhalb von Malbun
beim LGT Marathon
 
 

Es gibt einen sehr schönen Bergmarathon,

der anfangs 10 km flach am Rheinufer entlangführt, dann durch Vaduz am Schloss vom Fürsten vorbei und das Ziel ist oben in Malbun.
Die „Downhill  Passagen“ sind gerade noch an der Grenze des erträglichen, denn nur so werden die 1800 Gesamthöhen Meter erreicht.

Vor dem LGT-Bergmarathon
in Lichtenstein.

Schneekanonen ohne Schnee, kurz unterhalb von Malbun. Aufnahme 3. Nov. 2010

 


 
   
  Die Kirche von Malbun aus dem selben Fels wie die Berge     Das wunderschöne Kirchenfester
                                                                   
 
 
 
  Hoch über Vaduz....   ...die fürstliche Burg  

 
Der neue Landtag von Vaduz   Triesenberg




Flagge Sloweniens

Die Slowenischen Alpen
haben eine Fläche von 6850 qkm = 4% der Alpenfläche und eine Bevölkerung
von ca. 400 000 Einw.

Im westlichen Teil sind die Julischen Alpen mit dem höchsten Gipfel, den Triglav, 2863 m. Auch die Karawanken besitzen noch Hochgebirgscharakter. Von den 4 % Anteil a. d. Alpen besitzt ein großteil Mittelgebirgscharakter, ähnlich wie Bayern.

Mir haben die Karawanken sehr gut gefallen, sind aber touristisch wenig erschlossen.

Es gibt einen ganz feinen, extremen Berglauf in Kaminski Bistricia, 9,6 km und 1970 Höhenmeter.


     
  Ganz rechts der Berg Grintovec mit 2558 Meter   Die Karawanken vom Loiblpass, 1369 m Richtung Österreich  

     
  Blick Richtung Grintovec Berge - Steiner Alpen   Steiner Alpen mit Grintovec  

     
  Velika Planina - eine Hochebene für die ..   ..Alm -und Waldwirtschaft...  
     
  ...vor den Toren der Provinzhauptstadt Kamnik      






Klima in den Alpen
Die Alpen liegen im Einflussbereich des mitteleuropäischen sowie des mediterranen Klimas.
Durch die hohen Berge wird das Klima regional sehr unterschiedlich geprägt.
Mit entscheidend ist natürlich die Seehöhe. Pro 100 Höhenmeter ändert sich die Temperatur um
ca. 0,6 Grad. Die Unterschiede zwischen der Nord – und Südseite der Alpen sind sehr ausgeprägt.

Die vom Atlantik und Mittelmeer heranziehenden feuchten Winde beeinflussen die Alpenrandzonen
durch starkes Abregnen. Im inneren der Alpen befinden sich Trockenzonen wie z.B. das Wallis oder im Engadin.

In den Nordalpen ist es kühler und die Niederschläge verteilen sich ausgeglichener, vorwiegend im Sommer. Auf der Südseite sind stärkere Niederschläge im Frühjahr und im Herbst. Im Sommer ist z.B. das Wallis förmlich ausgetrocknet.

Die Westalpen sind wesentlich feuchter durch den Ozean als die Ostalpen. Durch die Tiefdruckgebiete aus der Adria, die nach Norden ziehen, entstehen in den Karnischen A. wie in den Karawanken hohe Niederschläge, die bis in die Hohen Tauern reichen.
Klimawandel in den Alpen

Das Eis der Gletscher ist ein "Klimaarchiv" und Gletscher sind das "Gedächtnis" der Klimageschichte.

Der spektakuläre weltweite Rückzug der Gebirgsgletscher gehört zur sichersten Evidenz (evident = augenscheinlich)

dass sich das Klima der Erde seit dem Ende der "Kleinen Eiszeit" um die Mitte des vergangenen 19. Jahrhunderts markant verändert hat.

Gebirgsgletscher gelten deswegen als "Schlüsselindikatoren" für Klimaänderungen.

Die Alpengletscher verloren seit Mitte des 19. Jahrh. bis Mitte der 1970 er Jahre etwa ein Drittel ihrer Fläche und

die Hälfte ihres Volumens. Inzwischen sind weitere 20-30 % des Eisvolumens verloren abgeschmolzen.

Der Kilimandscharo, 5895 Meter verlor seit 1912 mehr als 80 % seiner Schnee und Eisfelder.
Das Gletschereis am "Kili" schätzt man auf ca. 12 000 Jahre. In ca.20-25 Jahren wird er wohl verschwunden sein.

Der Aletschgletscher bewegt sich 80 Meter pro Jahr aus dem Nährgebiet talabwärts, aber es reicht nicht mehr das

weggeschmolzene zu ersetzen. Jedes Jahr verliert er ca. 25 Meter an Länge und 2,5 Meter an Dicke.

In 150 Jahren hat er 3,5 km an Länge verloren, aber er ist mit 23 km noch immer der Längste in den Alpen.

Am Konkordiaplatz ist das Eis ca. 900 Meter dick.

Um 1Grad ist die Temperatur im 20. Jahrhundert global angestiegen, in den Alpen um 2 Grad.
Der heutige Permafrost (dauerhaft gefrorene Böden) liegt heute bei 2700 Meter.
Bis Mitte des Jahrhunderts verschiebt sich dieser 300 Meter nach oben.

Folge: Hänge kommen ins rutschen, da in diesen Höhen keine natürlichen Wälder oder Wiesen die

Hänge halten können. Weil sie in diesen Höhen nicht vorkommen, klimatisch bedingt.


     
  Felssturz vor ein paar Jahren bei Randa,  Mattertal   Felssturz vor ein paar Hundert Jahren, vielleicht auch
vor ein paar tausend Jahren.Südl. Rhonetal
 
Natürlich wird nicht immer ein Felssturz durch Klimaerwärmung verursacht.

 

Der Föhn
Lateinisch=favonius (lauer Wind) warmer und trockener Fallwind.
(wenn irgendwas daneben geht, bei uns Münchnern, dann ist im Zweifelsfall immer der „favonius“ Schuld!)
Wenn feuchte Luftmassen auf ein Gebirge treffen sind sie zum aufsteigen gezwungen, dadurch kühlt sich die Luft ab und kondensiert und es regnet. Im Lee des Gebirges sinken die Luftmassen nach unten und erwärmen sich. Dadurch entstehen die typischen Föhnwolken. Meist „bricht“ dieser Föhn nach 2-3 Tagen zusammen und es wird anschließend regnerisches, kaltes Wetter. Da können binnen Stunden extreme Temperatur Unterschiede von bis zu 20 Grad entstehen.
In den USA werden diese Fallwind  „Chinooks“, in den Anden“ Zonda“ genannt.

 

Typisches Föhngewölk in den Bayerischen Voralpen (Okt.2005)

Meinen Sie nur nicht, dies sei eine Fotomontage

Diese Föhnwolke liegt über Testa Grigia, aufgenommen von der Zermatter Seite



     
  Das Wallbergkirchlein mit Farbspektrum.
Die leichten Föhnwolken brechen das Licht der Sonne wie ein Prisma.
  Föhnwolken über dem Tegernseer Tal  

Herbstliche Inversionslagen im Gebirge

   
 
Typische Inversionslage im Herbst. Brauneck, Bayern. Blick Richtung Osten zum Wendelstein.
 

Mittag, Blick Richtung Süden ins Karwendel

Beide Bilder vom 17.Okt.2005

   
 

Links das Zinalrothorn, Mitte das Mettelhorn.

Beide Bilder vom Sept. 2005

 

Blick Richtung Norden,entlang dem Mattertal,

Richtung Aletschgebiet


Eine Inversionslage

ist der Sonderfall indem bei zunehmender Höhe die Temperatur ansteigt. Im Normalfall

nimmt die Temperatur vom Erdboden bis zur Tropopause (ist bis ca. 12 000 Meter Höhe) um 0,65 Grad Celsius

pro 100 Meter ab.

Eine Inversion wirkt wie eine Sperrschicht und verhindert die vertikalen Temperaturbewegungen. Staub und Dunst
aber auch Schadstoffe können sich an der Untergrenze ansammeln. Genauso aber auch die kalte Luft.

Eine solche Inversion entsteht bei einer stabilen Hochdrucklage, wolkenlosen kalten Nächten und schwachen

Wind. Deswegen ist es oben am Berg wesentlich wärmer als unten im Tal unterhalb der Inversionsgrenze.

Bis zu 20 Grad kann der Temperaturunterschied sein. Man nennt das dann eine Temperaturinversion.

Kalte Luft ist schwerer als warme und sie sammelt sich in den Tälern. Man spricht auch von Kälteseen.

Nebel ist eine Begleiterscheinung von Inversionen. Er verhindert das ausweichen von Wasserdampf in die Höhe

und er sammelt sich unterhalb der Inversionsschicht und wir haben dann die berühmte Nebelglocke.

Auch eine kalte Schneedecke in den Tälern führt zur starken Abkühlung der Luft und darüber bildet sich eine

Strahlungsinversion. Sinkt die Kaltluft in Hochdruckgebieten ab, so erwärmt sich diese trockenadiabatisch um
1 Grad pro 100 m. Absinkiversion.

Adiabatisch bezeichnet man, wenn über eine Grenze kein Wärmetransport stattfindet.(Thermodynamik)

Im Gegensatz zu diabatisch, da wird der Luft Wärme zugeführt oder entzogen.

 

Tourismus in den Alpen

Kein Hochgebirge in der Welt ist so touristisch erschlossen wie die Alpen.

Die Transportmittel dort hin ist das eine, auf die Berge zu kommen das andere.

Die natürlichste und die älteste Art auf den Gipfel zu gelangen, ist hoch zu wandern.

Sportlicher ist - hoch zu laufen. Daraus entstand die Disziplin „Berglauf“

Mit ca. 5,5 Mill. Ferienbetten und 140 Mill. Gästen, sowie rund 500 Mill. Übernachtungen pro Jahr, sind die Alpen eine der größten Touristenregionen der Welt. Angeblich soll sich hier ein Viertel des gesamten Welttourismus abspielen.   (Ich würde dies aber eher bezweifeln.)

Trotzdem sind die Alpen nicht flächenhaft touristisch erschlossen. Nur 500 Gemeinden der Alpen haben eine große touristische Infrastruktur, das sind ca. 10% aller Alpengemeinden.

Dieser Tourismus spielt sich hauptsächlich an den Seeufern und Talabschlüssen ab.

In den Ostalpen, Bayern, Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und Südtirol gibt es flächenmäßigen Tourismus. In Graubünden, Wallis, Aostatal und Savoyen ebenso.

Schon um 1854 hat man mechanische Aufstiegshilfen, die so genannten Bergbahnen gebaut.

Eine Adhäsionsbahn schafft aber nur 7% Steigung.(1854 Semmeringbahn)

 

Furka-Oberalb Bahn

Die Rhätische Bahn in Graubünden, CH hat weltweit das dichteste Netz.

Der Bernina - Pass 2257 m ist in den Alpen der höchste Punkt einer Adhäsionsbahn.

In Peru fährt eine Bahn auf 5200 Höhenmeter, keine Personenbahn

600 000 Touristen überqueren jährlich die Alpen mit dem Bernina Express.

Im Jahr 218 vor Chr. zog Hannibal (Karthagischer Feldherr) schon mit seinen Kriegselefanten mit 38 000 Mann und
8 000 Reitern von Spanien über die Pyrenäen

und über die Alpen Richtung Italien.

Zahnradbahnen  schaffen eine Steigung bis 48%.
Die erste Bahn wird 1871 auf „die Rigi“ am Vierwaldstättersee, die steilste, 48% 1889 auf den „Pilatus.“
Die höchste auf das „Jungfrau-Joch“ 3454 m, gebaut.

Alle in der Schweiz; das Land mit den meisten Zahnradbahnen der Alpen und auch die „Schönsten“

Leider gibt es den „Pilatus Berglauf“ nicht mehr.

 

   
  Zugspitz - Zahnradbahn, hier vor den Waxensteinen bei Grainau. Die Zahnräder werden erst später einge-setzt, da die Bahn schon in Garmisch-Partenkirchen startet und einige Kilometer flach fährt.  

Die Zahnradbahn von Zermatt auf den Gornergrat, 3040 m. Deutlich können Sie im Vordergrund die Zahnräder erkennen.

Es gibt unterschiedliche Zahnradsysteme. Im Hintergrund der berühmteste Berg der Alpen, das Matterhorn, 4478 m.

In Deutschland haben wir nur 2 Zahnradbahnen. Die „Zugspitzbahn“ von Garmisch – Partenkirchen sowie die „Wendelsteinbahn“ von Brannenburg auf den Wendelstein
In Brannenburg war ich für kurze Zeit bei den „Gebirgsjägern“ Ab und zu mussten wir auf der Bahntrasse hochlaufen.
Historischer Zug der Wendelstein Zahnradbahn, hier bei der Talstation in Brannenburg. ( 508Meter )
Für die 7,66 km lange Bahnstrecke war der Baubeginn am 29. März 1910 und am 25. Mai 1912 wurde sie feierlich eingeweiht. Heute benötigen moderne Triebwagen 30 min. bis zur Bergstation auf 1723 Meter

Die neuen Triebwagen der Zahnradbahn auf den Wendelstein

 
Seit 1970 verkehrt auch von der Südseite, Bayrischzell eine Pendelbahn auf den Wendelstein Talstation 790 Meter   Das Wendelsteinkirchlein
Einweihung am 20. Aug. 1890
Am Wolfgangsee, Österreich, lief ich schon öfters bei einem Berglauf - Wettkampf auf der Bahntrasse entlang zum „Schafberg“ 1783 m, das waren immerhin 1244 Höhenmeter.
 
Die Schafberg Zahnradbahn   lesen Sie mehr darüber click

Standseilbahnen  (Steigung bis 75%)
Auf Schienen laufendes mit einem Drahtseil verbundenes Wagenpaar, wobei der bergab fahrende Wagen den bergauf fahrenden mit in die Höhe zieht.

Die erste Anlage 1891 Lauterbrunnen - Grütschalp im Berner Oberland Schweiz.

Zahnradbahnen und Standseilbahnen sind seit den 50er Jahren nicht mehr gebaut worden.
Liebevoll, in privater Initiative werden einige Strecken in der Schweiz (Furka – Oberalb Paß) wieder in Stand gesetzt.


   
  Standseilbahn Niesen 1. Sektion   Standseilbahn Niesen 2. Sektion
Niesen - fantastischer Panoramaberg in der Schweiz

Die Niesen Standseilbahn wurde von 1906 bis 1910 gebaut. Talstation Mülenen auf 693 Meter, die Bergstation

Niesen Kulm befindet sich auf 2336 Meter. Sie fährt in 2 Sektionen mit einer Steigung bis 68%. Die Fahrtzeit

beträgt 26 Minuten insgesamt bis Kulm und ist somit eine der längsten und steilsten Standseilbahn der Welt.

Entlang der Bahntrasse befindet sich die längste Treppe der Welt mit 11 674 Stufen und einer Höhendifferenz

von 1643 Meter. Hier gab es vor einigen Jahren noch einen Treppenlauf.


   
 
Die Seile der Bahn waren damals wie heute strengen Sicherheitsstandards unterworfen und in ihrer Machart überproportioniert. So kann auch heute jedes Seil das acht bis zehnfache seines Lastengewichtes halten. Die ausgeklügelten Fangbremsen sind mit dem Seil verbunden und klammern sich an die Schienen, sobald das Seil eine mangelnde Spannung aufweist. Selbst ein äußerst unwahrscheinlicher Seilriß könnte so unbeschadet abgefangen werden. Der Erfinder des ersten derartigen Bremssystems, Franz Josef Bucher, stellte dies unter Einsatz seines eigenen Lebens unter Beweis: 1891 stieg er auf das Dach seiner Seilbahn und ließ an der steilsten Stelle die Seile kappen. Unbeschadet.
 
Auf einer Strecke von 2.199 Metern überwindet die Bahn Steigungen von bis zu 54 Prozent und eine Höhendistanz von 709 Metern. Es fuhren zwei Kabinenwagen im steten Wechsel. Die nach unten fahrende Bahn wurde zusätzlich mit Wasser betankt, um so als mitziehendes Element den entgegen gesetzten Wagen nach oben zu ziehen. Im Tal wurde das Wasser wieder abgelassen, und der so erleichterte Wagen konnte von seinem Gegenstück nach oben gezogen werden.
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  Foto: Bergbahnen ENGADIN St. MORITZ AG   Älteste Bergbahn im Engadin/St. Moritz/Schweiz

Luftseilbahnen   (Steigung bis 85%) An einem Drahtseil hängende und von einem Zugseil gezogene Bahn. Erste Anlage in Bozen 1908 Italien, Seilbahn nach Kohlern.
Die höchsten Seilbahnen wurden 1955 auf die „Aiguille du Midi“ 3803 m bei Chamonix und 1982 auf das kleine „Matterhorn“ 3820 m, bei Zermatt gebaut.
Die höchste Bergstation einer Seilbahn ist die
Meridabahn in Venezuela auf 4765 Meter
Die älteste original erhaltene Großkabinenbahn führt auf den Predigtstuhl, Baujahr 1928
bei Bad Reichenhall, Bayern.
Geplant war auch schon mal eine Seilbahn auf den berühmtesten Alpenberg, das „Matterhorn.“ Gott sei Dank haben die „Burger“ von Zermatt das verhindert.

Es gibt auch eine „U – Bahn“ auf den Berg, besser durch den Berg. In Saas Fee, Wallis, die „Metro Alpin“ auf 3500 m.

 

Nebelhornbahn, unten Oberstdorf, Bayern
 
 
Luftseilbahn nach Mürren, Berner Oberland
 
Tegelbergbahn mit Schloß Neuschwanstein
Paßstraßen

Die Pässe in der Zentralschweiz, ob mit dem Auto oder mit der Bahn sind einmalig im Alpengebiet.

In den Alpen gibt es etwa 300 Paßstrassen, also Pässe, die mit einer öffentlichen Straße überquert
werden. Nur drei von ihnen besitzen im Gütertransverkehr eine zentrale Bedeutung.
Der Brenner, Gotthard und der Moncenis. Die beiden letzteren mit Basistunnel.
Ca. 25 Paßstraßen sind für den Regionalverkehr wichtig. Alle anderen sind nur von lokaler, bzw. touristischer Bedeutung. Großglockner, 2575 m, Timmelsjoch,2509 m, Col de Nivolet, 2612 m und Colle dell`Agnello mit 2748 m.

In der Regel sind die höchsten Paßstraßen ehemalige Militärstraßen, wie z.B. die Iseran Paßstraße, 2762 m.

Die höchste befahrene Alpenstraße ist der Colle Sommeiller, 2991, m in den nördlichen Cottischen Alpen und nicht die Ötztaler Alpenstraße zum Gletscher wie fälschlicherweise behauptet wird.

 

     
                     Zum Col du Galibier                Zum Col du Mt. Cenis  
         
     
  Bau der Großglockner Hochalpenstraße von                     Savoyer Alpen  
  1931 - 1935 von Zell am See über das Hochtor 2506 m nach Lienz. Seitdem ca. 50 Mill. Besucher.      

Kaum eine Gebirgsregion in der Welt hat ein so großes Weit – und Fernwandernetz wie die Alpen.

Für uns Deutsche kurios: In der Schweiz gibt es ein verbrieftes, verfassungsmäßiges Recht auf Bau,Erhaltung und Nutzung der Bergwege. Weltweit einmalig!


     
 

In der gesamten Schweiz sind alle Hinweisschilder

einheitlich nach diesem System angebracht.

 
Nur in den Zermatter Bergen sind die Schilder traditionell schwarz.
 

Bergpfade
Wer so oft, wie ich, in der Schweiz auf Bergpfaden gelaufen ist, weiß diesen hervorragenden Service zu schätzen.
Die Inka Bergpfade sind viel, viel älter und wurden nicht für den Tourismus angelegt.
Im Verhältnis zur Größe des Inkareiches in den Anden, gibt es dort sogar mehr Bergpfade, aber ohne jegliche Beschilderung. Allein Peru ist ca. 50 mal so groß wie die Schweiz!

 

    Dies beiden Schilder habe ich im Vorgarten des Alpinen Museums in München fotografiert.    
 

Solche Schilder sind tatsächlich "unnütz"

Der "Unnütz"(2077m) ist ein Berg in den Tiroler Alpen, Rofangebirge.

     

Leider sieht man noch immer solche

Schilder in den Deutschen Alpen.

 

     
  Das kann man nicht mehr als "Bergpfad" bezeichnen.
Mein Weg auf denChachani, über 6000 Meter in Peru
 

Typischer Bergpfad auf der Insel La Reunion

 

     
  Bergpfad nördliche Cordillera Blanca/Peru.
Weder die "Burros" noch die Inkas benötigen Bergschuhe
  Bergpfad im Colca Canyon, tiefster Canyon der Welt
Diesen Pfad lief ich hoch (Helmut Reitmeir)
 





Wasserspeicher Alpen

Im Durchschnitt regnet es in den Alpen 145 cm/Jahr, (Europa 66 cm - Westeuropa 80 cm) von  denen 54 cm verdunsten und 91 cm abfließen. (In Österreich hat es deswegen schon mal Wasserknappheit gegeben)

Das Hochgebirge ist Regenfänger und hat auch eine relative geringe Verdunstung (wegen der niedrigen Temperaturen in der Höhe) Das potenziert sich noch durch die Vergletscherung. ( In den Eismassen ist in etwa die Niederschlagsmenge pro Jahr gespeichert)

In den südfranzösischen Alpen ist es am trockensten, in den Karnischen und Julischen Alpen regnet es am meisten.
Durch die Wasserkraft der Alpen entsteht eine hohe Energieproduktion.
In den gesamten Alpen beträgt sie ca. 40 000 MW.
64 % davon in der Schweiz, nur 0,5% in Deutschland. Auch Österreich mit 58 % hat eine erhebliche Stromproduktion durch die Wasserkraftanlagen der Alpen.



Moräne
französischer Begriff. Ist vom Gletscher mitgeführter abgelagerter Gesteinsschutt. Am Untergrund des Gletschers oder als  Seiten - und Endmoräne abgelagert
Beim Zusammenfluß von 2 Gletschern entstehen Mittelmoränen.

 

   
  Eigenartiger Moränenaufwurf mit interressanten   Hier holt sich der Mensch Baumaterial aus der
  Lichtspiel der schräg einfallenden Sonne.   Moräne.

 In den Alpen gibt es ca. 5000 Gletscher

Die Zahl dürfte wohl nicht mehr stimmen. Als Gletscher kann man nur einstufen, wenn er

noch eine Fliesstätigkeit aufweist, das heißt, er muss ständig in Bewegung sein. Das Nährgebiet des Gletschers bewirkt den Zuwachs und die Fliesstätigkeit. Eis-oder Schneefelder kann man nicht als wirkliche Gletscher bezeichnen.

Die Gletscher die Sie in den unteren Bildern sehen, zählen aber zu den Größten in den Alpen.

Das sichtbarste Zeichen der Klimaveränderung, ist das Abschmelzen der Gletscher. Dies ist zur Zeit weltweit zu beobachten. In den Anden ebenso wie in der Antarktis und im Himalaya.

 

     
 

Der Gornergletscher, der Talgletscher wird vom Hanggletscher gespeist.

 
Breithorn, unten der langgezogene Gornergletscher.
 
     
 

Gletscherbruch eines Hanggletschers.

 
 
     
 

Gletscherzunge, das Ende des Gletschers. Hier auf

einer Höhe von ca. 2800 Meter.

Alle Aufnahmen v. Helmut Reitmeir

 

Gletscherschliff. Die Gletscherschrammen wurden von dem im Eis mitgeführten Steinen eingekratzt.

 

 
Ein wirklich schöner Gletscher im Berner Oberland
Der Steingletscher

  

Erdpyramiden in den Alpen

 

 
Erdgeschichtliches Phänomen im Kanton                 
Valais, Val d`Hèrens bei Euseigne CH
         Sehr deutlich zu sehen, wie die        Erdpyramiden entstehen.        

Entstehung der Erdpyramiden

Die Voraussetzungen zur Entstehung von Erdpyramiden sind vor allem die besonderen Eigenschaften des Materials,
das Klima,eine geschützte Lage gegenüber Winden, sowie das vorkommen von größeren Steinen, als Schutz für die Erdpyramide.

 1. durch starke Regenfälle wird der Untergrund aufgeweicht und große Teile des Hanges rutschen ab.
Es bildet sich eine Steilkante.

 2. weitere Regenfälle schneiden Furchen in den Hang, ausgedehnte Trockenphasen dazwischen ermöglichen
es dem Erdmaterial, auszuhärten

und widerstandsfähiger zu machen. Dabei bilden sich langsam Säulen aus, die aber nicht immer durch
Decksteine geschützt werden.

Die in den Bildern gezeigten Erdpyramiden gehen auf die letzte Eiszeit, vor etwa 80 000 Jahren, zurück.

Während dieser Zeit war das Gebiet komplett mit den Eismassen des Eringergletschers bedeckt.

Nach dem Rückzug des Eises blieben Unmengen an Schutt zurück. Unter diesem Schutt waren auch größere Steine-die Steine die man heute auf den Spitzen vieler Pyramiden sehen kann.

Durch die Erosion werden die Pyramiden immer höher, da ihre Umgebung immer weiter absinkt.

Dieser Prozess hat aber bald ein Ende, die nächsten zwei, drei Generationen werden diese Pyramiden noch bestaunen können, dann wird aber nicht mehr viel davon übrig sein.


     
  Entstehung von Erdpyramiden im Passeiertal; Südtirol   rechts oben sieht man, dass durch die Erosion das Weinfeld zum Opfer fällt  

 



Die Marterl
sind Holzkreuze am Wegesrand auch an markanten Geländepunkten und Wegegabelungen (Kreuzwegstation, Flur- u. Feldschutz) zu finden.
Die mit Inschriften und Gedenksprüchen versehenen Marterl dienen der privaten Andacht aber auch öffentlichen Gottesdiensten.

In den Süd- und Westalpen gibt es an Stelle der Holzkreuze kleine Steingebäude mit Votivbildern.
Das Marterl gibt es so nur in den Ostalpen.


 
 
 
 
  Marterl auf dem Weg zum Gipfel. Zillertaler Alpen (Österreich)   Marterl in Ehrwald
(Tiroler Zugspitz- Gebiet)
  Marterl in den Karnischen Alpen,Kärnten (Österreich)  
 
 
   
 

Ein altes Marterl. Aying b. München.

In der Nähe vom Bräu.

 

Leider ein neues Marterl.
Zur Erinnerung a.d.tragischen Unfall der Skirennläuferin

Ulli Maier. Weg zum Kreuzeck, Nähe Olympia Skiabfahrt

   
 
   
  Marterl in Oberbayern   Diese Marterl steht im Passeiertal, Südtirol  


Mountain blight

ein internationaler, wissenschaftlicher Ausdruck für die völlige Entvölkerung eines Alpentales/region.


(Das wäre wohl mal ein Segen für die Alpen.)

  


 

Schwaige/Schwaighof

Ein vom Grund-oder Landesherren, vorwiegend in den Ostalpen, beim mittelalterlichen Siedlungsbau, gegründeter Bauernhof, mit ausschließlicher Viehwirtschaft. Meist oberhalb der Dauersiedlungen am Rande der Almen gelegen.

Auch an Rändern der Schatthänge und Flußauen im Alpenvorland.

Der Grundherr stattete die Schwaigen mit Milchkühen und Melkschafen aus und erhob dann einen Zins.

Heute kennt man die Schwaigen nur noch als Wirtshäuser im Voralpenland.Menterschwaige usw.

Und natürlich das bekannte „Weißbier“ vom „Schwaigerbräu“



Schwaighof im Voralpenland


 

Toteisloch 

Am Ende der letzten Eiszeit verblieben in den End-und Grundmoränen große isolierte Eisblöcke, die nur sehr langsam schmolzen.
An ihrer Stelle entstanden Mulden, die zu Seen wurden.
Die bekanntesten Toteislandschaften der Alpen sind die „Oberengadiner Seenplatte“ und das „Osterseengebiet in Oberbayern.“
Toteisseen bei Füssen im Allgäu
Die Seen entstanden in der Eiszeit durch die Gletscherzungen der Lechgletscher.

     
 
Der Hopfensee bei Füssen
 
Der Hopfensee, ca. 2 qkm und erreicht eine Tiefe von 10 m. Leicht moorig und hat eine Temp. v. 20-25 Grad.
 
     
 
Verschilfung der Toteis-Seen. Im Hintergrund der Säuling.
 

. Auf dem Weg zumTegelberg. Links der Forggensee,

rechts der Bannwaldsee. Er liegt auf 786 m.

 

Viehgangeln

Hangparallele Treppen auf steilere Almflächen die dadurch entstehen, dass die Kühe beim Weiden
langsam hangparallel gehen und dabei bergwärts fressen. Sind diese zu stark ausgetreten reißt die Vegetationsdecke auf und beschleunigt die Bodenerosion.
Bei längeren Regenperioden werden riesige Bodenteile durch das Vieh abgetreten und die Almwiesen können sich nicht mehr regenerieren(Überweidung)

 
   
 
  Viehgangeln. An den Wiesenhängen kann man deutlich die Wanderungen der Kühe erkennen.     Viehgangeln  
 
   
 
 

Diese brutalen Löcher entstehen durch das Viehgangeln. Das Vieh ist mittlerweile zu schwer geworden und außerdem grasen zuviele auf enger

Weide, bzw. Berghängen. Dadurch beginnt eine

Erosion am Hang. Die matschigen Löcher können

bis 50cm tief werden. Eine geschlossene Grasdecke

kann sich nicht mehr bilden und bei starken Regen

kann der ganze Hang abrutschen.

   

Die "Zenzis" wissen leider davon nichts und treten immer wieder mit ihren harten, scharfen Hufen in die

selben Löcher rein und fressen oben an den Gras-

narben den Rest noch völlig ab.
Bleiben Sie lieber auf den Bergwegen als in so einer "Wiese" hoch zu laufen.

 

 


 

Transhumanz
                                                       

Transhumanz - span. auf die Weide bringen, franz. Transhumance - manchmal

Transhumanz wird in vielen Regionen der Welt betrieben. Halbnomadische Fernweidewirtschaft und stellt eine optimale

Nutzung ökologischer Nischen dar. Sie wird dort praktiziert, wo aufgrund der klimatischen Bedingungen eine saisonale Wanderung des Viehs zwischen den Weiden, Matten auf den Bergen, die nur in der warmen Jahreszeit genutzt werden

können, notwendig macht, entsprechend dem Klimarhytmus. Im Sommer auf der Alp und im Winter in den wärmeren Tälern oder Ebenen. In den südlichen Alpen war die Transhumanz stärker ausgeprägt.

z.B. wurde die Transhumanz der Wanderschäfer vom Sommer im Engadin, Ostschweiz, von 1800 Höhenmeter im Winter in die Poebene, Italien auf 200 Höhenmeter betrieben. Zu Beginn des 20. Jahrh. von der Schweiz aus seuchenpolitschen Gründen untersagt.

Der Schafübertrieb vom Schnalstal (Südtirol) ins österreichische Ventertal (Tirol) ist dafür noch ein gutes Beispiel. 3 Tage

sind die Tiere und Mensch unterwegs und überqueren am Similaungletscher die 3000 Meter Marke.

Die Transhumanz findet man auch im Mittelmeerraum und in den USA sowie in der Tundra.

Heute hat die Transhumanz keine große Bedeutung mehr, wenn man mal vom touristischen Almabtrieb absieht, der

strenggenommen keine Transhumanz darstellt. (Viehscheid)

Die Transhumanz ist nicht zu verwechseln mit Nomadismus,

also der Wanderviehwirtschaft von Hirtenvölkern. Nomaden sind auch gleichzeitig Besitzer ihrer Herden und sind im geschlossenen Familienverband und Hausrat auf ständiger Wanderung.

Hauptverbreitungsgebiet des Nomandismus sind die Trockengürtel von Nordafrika (Ziegen, Schafe) Zentralasien (Yaks und Pferde, auch Rinder) und die polaren Gebiete (Rentiere)


 

Viehscheid


 
Das ist noch kein touristischer Almabtrieb
 
Bescheiden geschmückt, mit riesigen Glocken

Touristen Viehscheid

Die Viehscheid beginnt in den Bayerischen Alpen, (nur dort gibt es in in Deutschland Viehscheid,) etwa Anfang Juni und endet gewöhnlich Ende September mit dem Almabtrieb. (Durchschnittlich in den Alpen ist das Jungvieh ca. 100 Tage auf den Almen,Alpen.) Beim Almabtrieb werden die Tiere aber nur dann festlich geschmückt, wenn es während des Alm-

sommers keinen schweren Unfall bei Mensch und Tier gegeben hat.

Dies wird heute aus touristischen Gründen nicht immer beachtet. Pervers wird es, wenn zur Steigerung der touristischen Attraktion im Herbst mehrere Almabtriebe mit den gleichen Tieren organisiert werden.

Mittlerweile bilden sich dann stundenlange Staus Richtung Allgäu auf den Straßen.


 

Uhrengipfel

Bergspitzen, deren Namensgebung auf die Stundeneinteilung des Tages hinweisen, wobei die Bergspitzen für ein bestimmtes Dorf die Rolle einer großen Sonnenuhr übernehmen.

Neuner, Elfer, Einser usw. z. B. in den Sextener Dolomiten

 


 

 

Alpenblumen


       
 

Schlüsselblumen auf 1600 Hm

die gehören zur Gattung der Primel.

  Die Silberdistel auf 2200 Hm  

Die Schusternagerl auf 1600 Hm

Das ist der Frühlingsenzian

 
       
 

Kuhblume, Milidistel usw.
Die Kuhblume wird später zur Pusteblume. Der Löwenzahn.

  Stengelloses Leinkraut  

Kuhblumenwiese vor einem oberbayerischen Bauernhof

auf 650 Hm.

 

       
 
Die verblühte Küchenschelle, hier auf 2100 Meter im Kanton Valais. Angeblich soll im Wallis keine Küchenschelle verbreitet sein.
  Der Enzian  

Almenrausch, Alpenrose auf 1800 Hm

 

Almenrausch, Alpenrose


     
Der gelbe Enzian  
wegen seiner gelben Blüten.
 

Das ist der "Schnaps-Enzian". Allerdings wird diese Spirituose aus der Wurzel des gelben Enzians gebrannt. Die Pflanze wird ca. 50 - 140 cm hoch. Sie wächst auf Almwiesen im Alpenbereich von 1000 bis 2000 Meter. Die Bitterstoffe der Wurzel verleihen den eigenartigen Geschmack dem "Enzian". Die Kühe mögen das komische Kraut auch nicht, weil sich die Pflanze eben mit ihren Bitterstoffen wehrt. Auf den Flaschen werden aber immer nur die schönen blauen Blüten des Stengelenzians abgebildet. Siehe oben
Die Ernte der Wurzeln ist streng reglementiert.



       
 

Das Edelweiß rechts, hier auf ca. 2800 Hm

  Das "Edelweiß" als Symbol am Bierkrug 
im Nationalsozialismus
 

Das Edelweiß "Wappenblume der Alpen"

 

Das Edelweiß stammt ursprünglich aus den Steppen Zentralasiens.

Im Frühjahr hält das Edelweiß Temperaturschwankungen von 60 Grad aus.
Um Feuchtigkeit zu halten hat es auf seinen Blättern Tausende feiner Haare ausgebildet.


       
 

Zuchtedelweiß

  Das "Edelweiß" als Symbol der alpinen Bergrettung.  

Edelweiß-Anstecker mit Hakenkreuz

 

     
Erinnerungsbild an den
ersten Weltkrieg


Ein Foto v. Xaver Brenner (1889 Frankenried - 1961) in Uniform mit Pickelhaube und Bergstock erinnert an seinen Einsatz im ersten Weltkrieg als Tragtierführer in einem Gebirgsjägerbataillon in Bruneck/Südtirol.
Die 104 Edelweißblüten, mit denen das Erinnerungsbild ausgeschmückt ist., pflückte Xaver Brenner nach seinen eigenen Angaben selbst von Juni bis September 1915 während seines Einsatzes an der Fánesperre nördlich von Cotina d´Ampezzo

a bissl vergilbt sind sie schon
Gebirgsjägermuseum Sonthofen
 
 
Hauptversammlung in Graz/Austria 30. Juli 1939
Eine Dekoration mit Symbolgehalt:
Der Adler mit dem Hakenkreuz, das Symbol
des Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen, thront über dem Edelweiß
des Alpenvereins.
     
      Österreichische Schilling Münze
mit Edelweiß
  Österreichische zwei Cent Münze mit Edelweiß vom Teuro  


Almblumenwiese in Südtirol. Im Hintergrund die Zillertaler Berge.

     


Schlüsselblumen, Wiesen-Primeln auf 2000 Meter, im Hintergrund die Zugspitze mit Waxensteine, Garmisch. Partenkirchen
Silberdistel mit Hummel  
Bergastern
auch auf 2100 Meter. Ende August

     
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Vergißmeinicht auf 2800 Meter - Parpaner Rothorn/Schweiz    

 

Übersicht

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