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Ergebnisse Februar 2010
Berglauf auf den Seekopf/Austria 7. Feb.
Z



25. Feb. 2010

 
 

Deutsche Meisterschaft
der
"Unebenheiten"
Gibacht-Berglauf
19. Juli 2009
10,0 Km - 500 Hm


Fotostrecke hier klicken



23. Feb. 2010
Mein Vorschlag an Herrn Thalhammer BLV Vizepräsident per Mail am 13. Feb. 2010
Brauchen wir einen Bayerischen Berglaufberater? Jein?
Ich versichere Ihnen, dass ein Kandidat für den Berglaufwart, ohne demokratische Legitimation unter uns Sportlern keinen Rückhalt findet und das Dilemma sich nur fortsetzt.
Lassen Sie doch die Bergläufer/innen selber einen Kandidaten wählen, dann haben Sie die Gewißheit, dass alle Diesen akzeptieren und unterstützen werden und außerdem können wir dann nicht am, "Berglaufwart" rummeckern, da wir ihn ja selbst gewählt haben. Natürlich muß nach einer gewissen Zeit auch eine Abwahl möglich sein. Diese Vorgehensweise wird in allen demokratischen Staaten so gehandhabt, warum macht hier der BLV eine Ausnahme?
Ich empfehle Ihnen, lassen Sie eine Vorschlagsliste erstellen, Sie können auch den jetzigen Kandidaten mit einbeziehen und wenn sich nur einer zur Verfügung stellt, na ja, dann brauchen Sie keine Akklamation und der BLV ist aus dem Schneider und hat an demokratischem Profil gewonnen.

Mit sportlichen Gruß

Helmut Reitmeir

Antwort von Herrn Wahl:
1. Natürlich wird diese Position des Berglaufwartes wieder besetzt sein.
2. Um eine geiegnete Person zu finden wird hier proaktiv auf die Berglaufsport betreibenden Vereine und Personen von unserer Seite zugegangen. Stehen mehrere Personen zur Verfügung wird innerhalb des Landesausschusses Breitensport, zudem auch der Berglauf gehört, abgewogen und ein Favorit dem Präsidium des BLV vorgeschlagen. Das Präsidium wird dann per Akklamation über diesen Vorschlag entscheiden.
3. Der Vorschlag für den Nachfolger von Herrn Geigl steht seit der letzten Sitzung des LA Breitensport fest und wird bei der nächsten Präsidiumssitzung zur Abstimmung kommen.


 

Gott mit Dir, Du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland

Über Deinen weiten Gauen ruhe Deine Segenshand.

Er beschütze Deine Fluren, schirme Deiner Städte Bau

Und erhalte Dir die Farben

Deines Himmels, weiß und blau!

Landesrautenflagge von Bayern   
Warum brauchen wir "Keinen" oder "Einen" Bayerischen Berglaufberater?
Als Erstes müßte mal geklärt werden, wer wem für was berät?!
Berglauf ist Breitensport und nicht Leistungssport, damit will ich keinesfalls ausdrücken, dass keine Leistung geboten wird. Formal, funktionärsmassig ist das so gewollt. Deswegen ist auch der Bayerische Vizepräsident für "Breitensport" Herr Wahl für uns Bergläufer/innen zuständig.
Meine Anfrage an Herr Thalhammer BLV Vize Präsident - (wird es noch einen bayerischer Berglaufberater geben) wurde an Herrn Wahl weitergeleitet. Beraten sollte somit Herr Wahl werden, da er ja selbst sagte, "Ich verstehe vom Berglauf nichts".
Nun stellt sich die Frage, welche Aufgabe hat ein Berglaufberater, bzw. welche Anforderungen werden an diese Position gestellt. Es gibt für Beides keinerlei Anforderungsprofile. Ist auch nicht sonderlich relevant für BLV/DLV da wir ja nur Breitensportler sind, auch bei einer WM/EM/DM. Die Quintessenz ist eindeutig, wir sind hier offensichtlich auf dem "falschen Dampfer".
Grundsätzlich, sofern der "neue Berater" es so weiterführt wie der Alte, ist eine Beratung für Herrn Wahl nicht bereichernd und sinnvoll. Allein schon deswegen, weil es derzeit nicht im entferntesten irgendwelche Kriterien für den Berglauf gibt. Das ist die nach "unten offene Richterskala" außer bei "berglaufpur" seit 5 Jahren
Allein schon die Findungskriterien für einen neuen Mann in dieser Position ist dubios, und es fehlen jegliche demokratische Parameter.
Proaktiv wurde überhaupt nichts betrieben. Ich habe verschiedene, dem Berglauf involvierte Personen befragt und keiner wußte von irgend etwas diesbezüglich. Herr Wahl, Sie können mir durchaus zugestehen, dass ich im Berglauf wesentlich mehr Personen kenne und dazu Kontakt habe wie Sie.
Das heißt, die Vorgehensweise ähnelt dem DDR Staatssport, keinerlei öffentliche Ausschreibung für diese Position.
Wer/welche haben den Vorschlag für den Nachfolger benannt? Aus welcher Wundertüte haben Sie diesen neuen Berglaufwart gezaubert? Vetterleswirtschaft. Irgendwie vergessen Sie, dass wir im dritten Jahrtausend leben und somit demokratisches Denken und Praktizieren, die Grundordnung unserer Gesellschaft ist.
Damit Sie und Ihr Präsidium nicht mehr per "Akklamation" abstimmen müssen, verrate ich Ihnen, wer der Nachfolger von Herrn Geigl ist: Herr Strobl
Wer keine demokratische Legitimation aufweisen kann, wird sich sehr schwer tun, erfolgreich in einer Demokratie zu wirken. siehe auch

Helmut Reitmeir




21. Feb. 2010
Wer barfuß joggt, schont seine Gelenke - ob das den Laufschuh-Herstellern gefällt?
Daniel Liebermann, Evolutionsbiologe der Uni Harvard: Die meisten Jogger mit Schuhen setzen zuerst mit der Ferse auf - das belastet die Knie und andere Gelenke mit bis zu dem dreifachen des Körpergewichtes.
(Jetzt stellen Sie sich mal vor, wenn Sie da noch den Berg runter rennen!?Anmerkung "berglaufpur")
Ohne Schuhe treffen die Läufer in der Regel eher mit dem Ballen oder dem Mittelfuß auf. Der Aufprall werde dabei bereits stark abgefedert, bevor dann die Ferse aufsetzt und der Stoß über das Gelenk weitergeleitet werde.
Die Studie verglich Läufer aus den USA und Kenia die entweder mit Schuhen oder barfuß liefen.

"Die meisten Menschen glauben heute, es sei gefährlich und schmerzhaft barfuß zu laufen",
so Liebermann.
Aber das Gegenteil ist der Fall. Selbst auf hartem Untergrund sei es angenehmer , ohne Schuhe zu laufen - es könnte sogar zu weniger Verletzungen führen.
"Alles was man braucht, ist etwas Hornhaut an den Füßen"
Zu einem ähnlichen Ergebnis kam die Uni in Virginia auf dem Laufband. Die Hüfte wurde dabei im Schnitt um 54% stärker belastet mit Laufschuhen, auch das Kniegelenk war stärkeren Belastungen ausgesetzt mit Joggigschuhen.

     
Karl Heinz Haidlas
Barfußläufer aus Leidenschaft und Überzeugung war bisher bei allen Wallberg-Bergläufen dabei.
  "Allgäu Yeti" alias Karl-Heinz Haidlas
Beim Wallberg Berglauf 2008
  Karl Heinz im Zieleinlauf beim
Extrem-Berglauf am Wallberg 2007
   



17. Feb. 2010
Und wo er Recht hat - hat er Recht, der Bibi Anfang
"Die ganze WMRA Brut (Münzel gehört dazu) in die Wüste schicken!

WMRA Berglauf Europameisterschaft - Senioren Cerdanyola / Barcelona 2010
Auf 12,0 km ist die direkte Höhe, ordentliche 170-180 Höhenmeter - bei 12,0 Kilometer Länge!
Wenn man es kumuliert kommen ca. 230-240 Hm zusammen.
Dieses Höhenprofil ist nicht von mir erfunden, sondern offiziell von den Veranstaltern übernommen worden.
Schaut so natürlich dramatisch hochalpin aus.

Das wäre die korrekte, objektive Darstellung vom Profil


Sehen Sie sich aber das Profil an, mit Kommentar von einem Berglauffreund
click PDF Format - 1km = 2cm, 100 Hm = 2mm
Das wird wohl der erste Berglauf, wo der Sieger einen 3-er Schnitt läuft.......

  Die Fakten vom Regen   in die Traufe....     links der verstorbene WMRA Präsident Danny Hughes DD

rechts der neue Präsident aus ItalienBruno Kozzelino
 

Das ist nicht einmal ein "Idiotenhügel" (Erklärung was das ist, siehe unten)
Glauben Sie ja nicht, dass die Findung dieser Strecke, bzw. des Landes/Barcelona damit begründet ist, um den Reitmeir und Co. zu ärgern.
Hier stehen handfeste wirtschaftliche Interessen, sowie Vetterleswirtschaft seitens des Verbandes/Verbände im Raum, außerdem ist es für den WMRA Verband sehr schwer geworden, finanziell, nach Vorstellung des Councils, (enorm hohe Kosten) potente und willige Veranstalter im Alpenraum zu finden.
Welcher Berglaufveranstalter will schon mit einem verschwendungssüchtigen Verband zusammen arbeiten und Risiko und Kosten werden nur dem Ausrichter aufgebürdet. Außerdem akzeptiert Kozzelino und Co. offensichtlich Doping, da bisher noch nicht ein einziges Statement über das Dopinggirl Desco abgegeben wurde. Elisa Desco wird immer noch beim Brunoschen Verband als Berglauf-Weltmeisterin geführt. Schon ein starkes Stück und natürlich will sich z.B. ein Matterhornlauf nicht auf diese Ebene begeben. Gerade mal vier WMRA Grand Prix Veranstalter sind übrig geblieben. Sogar der uralt Grand Prix Schlickeralm ist ausgeschieden.
Wir Bergläufer/innen werden von den Verbänden nur "verarscht"
Nun der Reihe nach, wie es unter anderem zu Barcelona kam.
Bei der Masters EM 2008 in Lenzerheide/Schweiz logierte ich im Viersterne-Hotel direkt am Start des Rothorn-Run. Im selben Hotel wohnten auch noch zwei andere Herren, auf Kosten der Bergläufer.
Zum Einen der DLV Beauftragte für den Breitensport, Herr Böhnke, gelernter Theologie Professor. Damit sich der DLV das leisten konnte, mussten Sie damals 10,- Euro, zu den sowieso schon hohen Startgebühren, extra zahlen, zuzüglich einer dubiosen Antidopingabgabe, es wurde nie geklärt, wo dieses Geld hin verschwand.
siehe EM Lenzerheide
Herr Böhnke hat nicht so recht gewußt, was er mit so einem riesigen Berg (Rothorn) anfangen sollte, vom Berglauf versteht er halt nichts mittlerweile ist er auch nicht mehr für den DLV tätig aber, das war auch gar
nicht seine Aufgabe. Im selben Hotel wohnte auch ein Spanier.(Berg-Läufer?)
Mit diesem Herren unterhielt ich mich kurz viermal. Schnell war mir klar, weshalb er vor Ort war. Böhnke und der Spanier saßen immer beisammen und ich hab von dem Katalanen rausbekommen, dass er die EM nach Barcelona bringen möchte. Der Spanier hatte übrigens auch riesigen Respekt vor dem Rothorn (kein Wunder bei seinen Mugeln) so dass er gar nicht bei der EM mitlief.
Wie Sie lesen können, ist dem WMRA Verband und natürlich auch dem DLV die Streckenführung schnurz egal, denn so blöd kann ja überhaupt niemand auf der Welt sein, eine durchschnittliche Steigung von ca. 1,5 % als Berglauf zu bezeichnen.
Eventuell Herr Raatz, der DLV Berglaufvize und Herausgeber des Berglauf-Journals.
Ungefähr 40% seiner aufgeführten "Berg"Läufe weisen ein ähnliches Steigungspotential auf. Man könnte das auch als Hügel-Lauf-Journal bezeichnen. Einen Grund wird er wohl dafür haben und dieser ist eben genauso ein wirtschaftlicher.
Somit erkennen Sie ganz deutlich, dass keiner von denen ein Interesse an uns Bergläufern hat, außer, dass wir durch unsere Startgebühren diese Verbände unter die Arme greifen, damit sie verschwenderisch agieren können und uns in diktatorischer Manier irgend eine "Idiotenhügelstrecke" (teilweise sogar gesundheitsschädliche) aufbrummen können.
Übrigens, bei der EM in Lenzerheide hat sich weder ein Herr Prof. Böhnke noch der deutsche Berglaufberater Wolfgang Münzel zu uns Bergläufer/innen an den Tisch begeben, nicht einmal Grüß Gott gesagt, weder am Vorabend, noch am Lauftag. Mit dem Fußvolk wollen sie scheinbar nix zu tun haben.

Zu Ihrer Information:
Startgebühr für diesen Lauf der "Unebenheiten" 37,- Euro plus 1,- Euro Antidopingabgabe, damit eventuell für irgend eine/n Profi (Pechstein, Desco usw.) die Dopingkontrolle bezahlt werden kann, aber wer weiß, wo das Geld überhaupt hin versickert. siehe auch Dopingabgabe WM Bludenz
Ca. 10,- Euro pro Läufer/in steckt der Verband in seine Taschen ein.
Jetzt können Sie entscheiden, ob Sie mit Ihrer Teilnahme so einen Mugellauf mit den entsprechenden Begleiterscheinungen mit finanzieren wollen!?

Helmut Reitmeir

     
 
      Lederriemenbindung   Photo: Gg. Fuchs, München  
1951 - mit sieben Jahren stand ich das erste mal auf Ski - an einem "Idiotenhügel"
In Icking, im Isartal, südlich von München, mit Holzskie ohne Stahlkanten mit Riemenbindung und den täglichen Lodenmantel als Skianzug, auf Schnee, nix Kunstschnee!
Als blutiger Anfänger war mir dieser 60-Meter hohe, aber flache Hügel schon steil genug. Am meisten hatte ich mich darüber geärgert, dass unter meinen Holzskiern oftmals der Schnee bis zu zehn Zentimeter
"bapm bliem is" vor Wut auch geheult und die sogenannten Cracks diesen Übungshang natürlich als
"Idiotenhügel" bezeichneten.
Im Laufe meines Skilebens begriff ich, dass es nichts anderes war als ein "Idiotenhügel"
Ich wedelte im gesamten Alpenraum, von den Traumpisten in Frankreich und der Schweiz bis hin zu den Dolomiten, Österreich und den Bayerischen Alpen so gut wie fast jeden Berg runter.


Jetzt können Sie vielleicht erahnen, warum ich mir von einem Theologen Böhnke, Bruno und Co. nicht eine "Idiotenhügel Meisterschaft" aufzwingen lassen will. Ich weiß, dass ca. 90% aller alpinen Bergläufer hinter meiner Berglaufphilo stehen, aber ebenso weiß ich, dass sich Theologen um die Seelsorge kümmern sollten und nicht um den Berglauf.
Ich schreib ihm ja auch nicht vor, welcher Gott der Richtige ist.

Helmut Reitmeir



15. Feb. 2010
Vor lauter Frust über´s Ziel hinausgeschossen!
Vor lauter Wut gegen die Dopingsünder, Betrüger ist es nicht verwunderlich, dass von ehrlichen Sportlern solche Äußerungen zu hören sind.
Der schwedische Biathlet Björn Ferry ist bei seiner Forderung nach härteren Strafen für Dopingsünder übers Ziel hinausgeschossen.
"Von mir aus könnte es bei allen Dopingurteilen gerne die Todesstrafe geben oder mindestens wiederholte Schläge auf die Eier. Solange die Strafen nicht strenger werden, werden wir die Leute ohne Moral nicht los", sagte der 31-Jährige der schwedischen Tageszeitung Västerbottens Dagblad. Ferry, der zwei Weltcuprennen gewonnen hat, ist bekannt für seine bisweilen äußerst deftigen Aussagen - vor allem, wenn es um Doping geht.

Bach lehnt strafrechtliche Verfolgung von Dopern ab siehe 12. Feb. 2010

Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag:
"Der Sport kriegt das Dopingproblem allein nicht in den Griff" mehr



14. Feb. 2010
Brauchen wir (noch) einen Bairischen Berglaufwart?
Zur Information für alle Bergläuferinnen und Bergläufern.
Herr Franz Geigl hat letztes Jahr seinen Rücktritt als langjähriger Berglaufwart für den BLV bekannt gegeben.
Herr Geigl war über fünfzehn Jahre in dieser ehrenamtlichen Position. Anfangs kam mit seiner Tätigkeit Schwung in die bayerische Berglaufszene. Er installierte einen Berglaufcup, der die ersten Jahre mit Erfolg von den Läufern angenommen wurde, auch oberbayerische Meisterschaften wurden ausgetragen. Er war selbst erfolgreicher Berglaufveranstalter mit seinem Pidinger Berglauf, auch wenn es nur ein Softberglauf war. Seinerzeit wurden sogar mit Billigung und Förderung von Herrn Geigl anspruchsvolle Bergläufe durchgeführt, z.B. der Wendelsteinlauf von Bad Feilnbach aus, ja sogar von Bad Aibling, mit seinen 27 Km und 1450 Hm der erste Bergultra in Deutschland. (war ein hervorragender Trainingslauf für den Jungfrau Marathon)
Mit dem Eintritt von Herrn Münzel in die WMRA Truppe - von nun an gings bergab - und das wortwörtlich.
Herr Geigl veranstaltet auf Geheiß von Münzel den ersten blödsinnigen Downhill-Run in Piding, der allerdings vergleichsweise noch harmlos war. Franz übernahm diese Berglaufphilo, die im Alpenraum zwangsweise wie das Wasser vom Berg, abwärts lief und keiner machte mit. Daraufhin fiel ihm plötzlich ein, dass er der Jugend und den Senioren (ab 35 Jahren) keinen Berg mehr zumuten mochte und somit entstanden aus der Taufe die "Idiotenhügel-Meisterschaften" vielleicht auch abgekupfert von Herrn Münzel, der genauso lange schon dem DLV Berglauf beibringen will, sofern er es selber weiß.
Seit etwa 7-8 Jahren ist Franz in den Berglauf-Dornröschenschlaf gefallen und nicht mehr so recht davon erwacht. Zwischendurch bei Meisterschaften wurde er aufgeweckt, wollte vielleicht auch nochmal was "zreißn" aber es wurde nix daraus. Zweifelsohne, seine letzte Großtat, war die Bayerische Berglaufmeisterschaft am Hochgrat 2009, die dann gleich wieder von seinem Vorgesetzten Herrn Wahl, Vizepräse Breitensport BLV, niedergemacht wurde.
Seine wortwörtliche Aussage bei der Siegerehrung, "vom Berglauf verstehe ich nichts"!

Für die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Bayerischer Berglaufwart bedanke ich mich beim Franz und wünsche viel Erfolg, Gesundheit und Zufriedenheit.
Helmut Reitmeir

     
 
Herr Geigl links, gratuliert mir zum Bayer.
Meistertitel AK-65 - Mitte Herr Wahl
  Herr Geigl bei der WM in Sauze / Italien 2004
links Quirin Schmölz
 

Nun aber zur obigen Überschrift:
Brauchen wir (noch) einen Bairischen Berglaufwart?
in Kürze mehr
Die Wendehals-Berglaufpolitik des Bibi Anfang
click
siehe auch die Berglauf-Irritationen des scheidenden bayerischen Berglaufberaters Franz Geigl mehr



12. Feb. 2010
Die WADA ist auf dem Weg zur Alibiklitsche des Sports (Thomas Kistner)
click Doping bei Olympia
30 alte Fälle
In Zukunft will das IOC im Kampf gegen Doping auch verstärkt das Umfeld der Sportler ins Visier nehmen. „Wenn ein Athlet erwischt wird, hat er in der Regel nicht alleine gehandelt“, sagte Adams.
Im Gespräch ist, dass Athleten künftig die Namen ihrer Ärzte, Manager und Betreuer auflisten müssen. IOC-Vizepräsident Thomas Bach hatte schon seit Langem gefordert, dass „die Hintermänner des Dopings“ zur Verantwortung gezogen werden müssen.
Eine strafrechtliche Verfolgung von Dopern, mit der das Ausheben von Dopingnetzwerken erleichtert werden könnte, lehnt Bach für Deutschland jedoch ab.

Das ist alles Mumpitz.
Wer dahin reist und erwischt wird, muss aus Doofmannshausen kommen.
siehe unten
Es wird einfach zu unintelligent getestet.




9. Feb. 2010

Vor einem Jahr, am 9. Feb. 2009 verstarb völlig unerwartet der Präsident vom WMRA
(World Mountain Running Association) Danny Hughes
Manch einer wird sich eventuell wundern, dass gerade ich an ihn erinnere.
Richtig ist, dass wir nicht die selbe Berglaufphilosophie vertraten (Downhill Danny) und darin wurde ich von der überwiegenden Zahl der Bergläufer/innen unterstützt, ebenso von mindestens 95 Prozent allen Berglaufveranstaltern in
den Alpen.
Richtig ist aber auch, dass er die treibende Kraft in seinem Verband war. Ebenso, dass er dabei nicht immer zu legalen Methoden griff.
Er wollte nicht einsehen, dass man mit Hügelläufen niemanden begeistern kann und erst recht nicht, mit brutalen Bergabpassagen. Meine Bedenken haben sich allerdings bestätigt, dass sein Nachfolger, Bruno Gozzelino nur ein Schatten von Danny ist und der Rest der WMRA Truppe sowieso nur Statisten darstellen, mit einer Einschränkung von Tomo Sarf.
siehe10. Feb. 2009
Wer will noch mit einem Verband zusammen arbeiten, der Doping in seinen Reihen akzeptiert, siehe Elisa Desco, oder mit Gewalt Hügel EM und WM ausrichtet, die von den Bergläufer/innen boykottiert werden. siehe auch 7. Sept. 2009
Symptomatisch hierfür ist die WMRA Mugel EM 2010 für die Elite, am 4. Juli 2010 in Sapareva Banya - Bulgarien mit sagenhaften 285 Hm rauf und runter bei 6 km, noch eingefädelt von Danny Hughes. (siehe Bericht unten)
Es wird aber noch dreister, die WMRA Berglauf-Europameisterschaftfür Masters in Barcelona bei 12 km und 250 Hm einmal rauf und runter. (Dazu demnächst mehr)
Danny hat zumindest was bewegt, (z.B. hat er die Vorzeige Läuferin Ingrid Kristiansen in seine Truppe eingebracht, die
nach seinem Tod gleich das sinkende Schiff wieder verlassen hat.
Bruno ist eine Berglaufschlafmütze und wird von niemandem akzeptiert. Danny Hughes war es wenigstens wert,
sich mit ihm auseinander zu setzen und jetzt an sein Wirken zu erinnern.
Helmut Reitmeir
         



   
 

Danny Hughes, rechts, ohne Kappe. Siegerehrung Berglauf WM 2004 Mannschaft.

Bei der Wertung aller AK Klassen zusammen addiert erreichte Deutschland den Sieg.

  Dannys letzte offizielle Rede - Foto: W.Lilge  
     
  Danny Hughes - lebensfroh, hier in Bulgarien....
....immer die Nr. 1......
     
 
...und ein Genießer...................Foto: W.Lilge
  ....sowie, seine Berglaufpilosophie !  
         


8. Feb. 2010
Der Schlickeralmlauf, 25. Juli 2010 gehört nicht mehr zum WMRA Grand Prix



7. Feb. 2010

Berglauf auf den Seekopf
Austria - NÖ

7. Feb. 2010 - 3,0 km - 445 Hm

27 Teilnehmer/innen
1
Frühwirth Harald 22:11 LC Wienerwaldsee
2
Lachmayr Wolfgang 22:25 ULC Horn
3
Habersberger Florian 23:48 CEAV Gebirgsveerein
4
Bamberger Andreas 24:50 Radstudio Krems
5
Frühwirth Alfred 25:50 LC Wienerwaldsee
davon 7 Frauen
1
LIMBERGER VERONIKA 24:40 Fels
2
ZOCCOLA LIVIA 28:35 Team
3
KORDIK TATIANA 29:25 Kierling


6. Feb. 2010
WMRA European "Downhill-Running" Championship
4. Juli 2010 in Sapareva Banya - Bulgarien
Man läuft hier irgendwelche Mugel in einem lieblichen Tal rauf und runter und bei einer 6 km langen Runde ergibt das dann beachtliche, berauschende 285 Höhenmeter. Wenn Sie es zur Gaudi fünfmal laufen haben Sie bei
30 Kilometer tatsächlich 1425 Höhenmeter geschafft, natürlich auch nach guter, alter Downhill Danny Berglaufphilo diese 1425 Höhenmeter wieder bergab.
Irgendwann erfahren Sie sicher vor Ort, wieviele Runden Sie zu bewältigen haben.

"Big Chief" Danny Hughes hat das noch höchst persönlich auf den Mugel gebracht.
Das Bild entstammt aus der bulgarischen Homepage.
 
     
Nicht nur die kleine muß über diese
Micky-Maus Berglauf Europameisterschaft
am 4th of July 2010 lachen ------

Viele Top-Bergläuferinnen und Bergläufer werden dieser EM fernbleiben.
Siehe auch Liste der Verweigerer 7. Sept. 2009
Die Weltmeisterin Elisa Desco war sowieso gedopt, was die Herren vom WMRA Verband scheinbar auch so akzeptieren. siehe Bericht unten.
click auf the green Mountain

  Ganz rechts, Bruno Gozzelino, der designierte
Nachfolger von Downhill Danny Hughes.
Die nahtlose Fortsetzung seiner Berglauf - Ideologie.
Links von Bruno Tomo Sarf, der Einzige von der
kopflosen WMRA Truppe der aktiv was bewegen kann.

Link zu dieser Veranstaltung

click Hügelbilder
D
Info für deutsche Berglauf Kader Mitglieder

Brief per Mail 2. Nov. 2009 von

Dr. Peter Danckert MdB - Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Bundestages

Sehr geehrter Herr Reitmeir,
wie Ihnen zugesagt, habe ich den DLV um Stellungnahme gebeten, die mir nunmehr vorliegt.
Der DLV versichert darin die
sanktionsfreie Wahlmöglichkeit der Kaderathleten zwischen dem
reinen bergauf und den bergauf/bergab Wettkämpfen im Sinne Ihrer Forderung zu.
Ich gehe davon aus, Ihrem Anliegen damit weitgehend Rechnung getragen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Peter Danckert

siehe Originaltext

Das bedeutet, dass weder Herr Münzel, DLV Berglaufberater oder Herr Raatz, bzw. der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) Euch Kaderathleten nicht dazu zwingen kann, an Downhill Trainingsmaßnahmen, noch an Wettkämpfen bergauf/bergab teilzunehmen, wenn Ihr dies aus Gesundheitsgründen, Risiko, was zweifelsfrei durch medizinische Gutachten begründet ist, verweigert.
Daraus können keinerlei Sanktionen durch den DLV oder deren Beauftragten für den Berglauf, hinsichtlich anderer Wettkämpfe, z.B. nur rein bergauf oder auch andere Läufe, ausgesprochen oder angedroht werden.


Liebe Spitzenbergläufer, auf Grund dieser glasklaren Aussage durch den DLV bitte ich Euch
nicht
an der Downhill WMRA Europameisterschaft 2010 in Sapareva Banya/Bulgarien teilzunehmen.

Damit keine Mißverständnisse entstehen, wir Bergläufer/innen boykottieren keinen Veranstalter. Mir als Veranstalter liegt es ebenso fern, eine andere Berglaufveranstaltung und deren Organisation zu boykottieren.
Wir verweigern uns nur den Bergabrennen die durch das WMRA vergeben werden. Wenn europaweit 95 Prozent aller Bergläufe nur bergauf führen, ist es nicht einzusehen, dass im Zweijahre-Turnus Bergab WM und EM durchgeführt werden sollen. Vor vielen, vielen Jahren wies ich Herrn Münzel (WMRA Council Mitglied) schon darauf hin und unterbreitete ihm den Vorschlag, nur jedes vierte Jahr eine Downhill WM/EM durchzuführen und da wäre ich ja schon dreimal über meinem eigenen Schatten gesprungen. Wolfgang Münzel reagierte wie immer in seiner Jahrzehnte langen berglaufdiktatorischen Art - nämlich gar nicht.
Jedenfalls wurde ihm jetzt ein Riegel vorgeschoben, nicht mehr andeutungsweise Kader Mitglieder zu verunsichern, sofern sie sich der blödsinnigen Downhillrennerei verweigern.

Helmut Reitmeir



3. Feb. 2010
Thomas Dold´s fünfter Sieg in Folge beim 33. Empire State Building Run Up

02. Februar 2010:
1. Platz beim 33. Empire State Building Run Up
Beim 33. Empire State Building Run Up in New York mussten die 300
Teilnehmer 1576 Stufen, 86 Stockwerke und 320 Höhenmeter so schnell
wie möglich überwinden. Dies gelang Thomas Dold aus Steinach in 10:16
Minuten mit Abstand am besten. Bei den Frauen gewann die
Neuseeländerin Melissa Moon in 13:13 Minuten.
Der Wettkampf begann wie jedes Jahr mit einem intensiven Massenstart,
bei dem es besonders im Spitzenfeld darum geht, eine gute
Ausgangsposition zu bekommen. Denn nach den 15 Metern Anlauf geht es
durch eine normale Tür, das Nadelöhr des Rennens. Bereits da konnte sich
der 25 Jährige Dold gegen alle durchsetzen. Diesen kleinen Vorteil nutzte
er und legte Stockwerk um Stockwerk nach. Nachdem er fast das
komplette Frauenfeld, die 5 Minuten früher gestartet waren, überholt
hatte, erreichte er als Erster das Ziel auf der Aussichtsplattform. Es
dauerte 40 Sekunden bis sein Laufkollege Matthias Jahn aus Fulda den
deutschen Doppelsieg komplettierte. „Es war ein extrem hartes Rennen,
da der Slalomlauf durch das Frauenfeld Zeit und Kraft kostete“, erklärt
Dold nach dem Lauf. Da er sich aber im Gegensatz zu den letzten Jahren
von dem Run auch bei der Siegerehrung kaum erholt hatte, war Dold
vermutlich gesundheitlich ein bisschen angeschlagen. Trotzdem freute er
sich riesig über seine Zeit und vor allem den Sieg. Durch den fünften Sieg
in Folge ist der Badener nun der erfolgreichste Athlet aller Zeiten bei dem
Lauf. „Es brauchte viele Jahre Geduld und Motivation, um das wahr
werden zu lassen. Ich denke, ich werde das erst in den nächsten Wochen
begreifen, was ich geschafft habe“, erklärt Dold.
Nach der Siegerehrung geht es für Dold gleich weiter. Zurück in den
Schwarzwald. „Ich freu mich total, dass ich die nächsten Tage Ski fahren
kann, denn vor New York war das zu gefährlich. Aber Vorfreude ist ja die
schönste Freude“, gesteht Dold. Auch die Vorfreude auf den nächsten
(Treppenlauf-) Sieg?!?
siehe auch Feb. 2009
 

33. Empire State Building Run Up

2. Feb. 2010 - New York
0,3 km - 1576 Stufen

206 Teilnehmer/innen
1
DOLD Thomas 10:16 min GER
2
JAHN Matthias 10:56 GER
3
BYRNE Matthew 11:29 USA
4
BEKKALI Omar 11:51 ?
5
SANTIAGO Javier 11:55 Mexico
davon Frauen
1
MOON Melissa 13:13 min NZL
2
GRINDLE-HURLBUTT Gretchen 13:53 USA/N.Y.
3
FREDERICKS Amy 14:15 USA
Alle Ergebnisse Empire State Building Run-Up
Title #16
Die ersten drei Damen und Herren - Nr. 102 Melissa Moon



12. Feb. 2010
Das ist alles Mumpitz.
Wer dahin reist und erwischt wird, muss aus Doofmannshausen kommen.
siehe unten
Es wird einfach zu unintelligent getestet.

Sonntag, 31. Jan. 2010

Dopingjäger Franke: „Die Mehrzahl der Spitzenathleten ist gedopt“
  Kämpfer für die Wahrheit - Werner Franke. Foto: Bongarts/Getty Images   Professor Werner Franke, der bekannteste deutsche Dopingjäger, wird am Sonntag
70 Jahre alt.
Der streitbare Molekularbiologe aus Heidelberg kämpft seit Jahrzehnten leidenschaftlich gegen die Täter und für die Opfer des modernen Leistungssports und nimmt dabei nie ein Blatt vor den Mund. Im Interview fordert er ein konsequenteres und intelligenteres Vorgehen gegen Dopingsünder. Im Hinblick auf die Winterspiele in Vancouver warnt er vor der Illusion dopingfreier Spiele.
Kämpfer für die Wahrheit - Werner Franke. Foto: Bongarts/Getty Images

Herr Franke, Sie werden am Sonntag 70 Jahre alt. Wird Ihnen mulmig, wenn Sie an Ihr Alter denken?
Ich bin Naturwissenschaftler. Wer, wenn nicht ich, soll wissen, dass Altern ein natürlicher Vorgang ist?

Für Ihren Kampf gegen Doping wurde Ihnen und Ihrer Frau, der ehemaligen Leichtathletin Brigitte Berendonk, 1994 das Bundesverdienstkreuz verliehen. War nicht allein das den Aufwand wert?

Was treibt Sie an?
Das Ziel ist die Aufklärung, die Wahrheit.

Inwiefern muss die Öffentlichkeit aufgeklärt werden?
Sehen Sie: Der Trainer kommt mit einem Behälter zu seiner Athletin. Er führt über die Vagina einen Schlauch in die Blase ein und verabreicht ihr Fremdurin - und schon ist der Test nach dem Wettkampf negativ. Das geht auch bei Männern, tut nur mehr weh. Diese Praktiken sind Fakt, das will nur niemand wahrhaben.

Wie zuversichtlich sind Sie, was die Zukunft des Antidopingkampfes betrifft?
Ich bin nicht zuversichtlich. Die Beteiligten sind zu halbherzig. Igf1 (synthetisches Wachstumshormon, d. Red.) wird seit 20 Jahren genommen, aber es gibt immer noch keine Möglichkeit, es nachzuweisen. Sie schenken Sportlern Goldbarren im Wert von einer Million Dollar, aber die wirklich förderungswürdigen Dinge im Sport werden mit lächerlichen Beträgen abgespeist.

Was muss passieren?
Die einzige Chance, die unsere Gesellschaft hat, ist hart durchzugreifen gegen die Drecksäcke. Bei uns hat noch kein Arzt seine Approbation verloren, noch nicht mal die Freiburger Dopingärzte. Allein aus den USA sind mir sechs Fälle bekannt, in denen Ärzte ihren Kittel ausziehen und direkt ins Gefängnis mussten. Gültiges Recht muss konsequenter umgesetzt werden. Die Strafen bei uns sind Micky-Maus-Strafen. Und wir brauchen mehr Kriminalisten im Antidopingkampf. Alle anderen taugen nichts.

Wie viele gedopte Athleten, schätzen Sie, werden bei den Olympischen Spielen in Vancouver antreten?
Ich gehe davon aus, dass in den Ausdauerwettbewerben die Mehrzahl der Spitzenathleten gedopt ist.

  Im Wortlaut   
Bilder wurden von mir eingefügt - H. Reitmeir   click Steuergeld für Claudia Pechstein  

2 500 Dopingkontrollen sollen bei den Winterspielen und den anschließenden Paralympics in Vancouver durchgeführt werden. Doppelt so viele wie 2006 in Turin. Müssen wir uns auf Doping-Spiele gefasst machen?
Das ist alles Mumpitz. Wer dahin reist und erwischt wird, muss aus Doofmannshausen kommen.
Es wird einfach zu unintelligent getestet.


Lesen Sie das gesamte Interview Dopingjäger Franke: Die Mehrzahl der...


Aufregung im Fall Claudia Pechstein click Steuergeld für Claudia Pechstein

Ein Gutachten im Prozess der Eisschnellläuferin gegen ihre zweijährige Doping-Sperre wegen auffälliger Blutwerte wurde vom Steuerzahler finanziert! Bezahlt von der Bundespolizei als Arbeitgeber der Berlinerin.
Das bestätigte das Bundesinnenministerium der FAZ. Zudem hieß es vom Ministerium, dass bei allen Bundespolizisten solche Untersuchungen zur Abklärung unklarer Befunde in Auftrag gegeben werden.


Welche Aufregung??

Der/die ehemaligen Dopingtrainer vom Deutschen Leichtathletik-Verband werden doch auch indirekt vom Steuerzahler seit 20 Jahren bezahlt, abgesegnet von den verschiedenen Präsidenten.
Helmut Reitmeir


2. Feb. 2010
Das trifft sich ja gut Herr Franke - "Es wird einfach zu unintelligent getestet"
Sergey Litvinov in Russland nicht kontrolliert
Deutschlands zweitbester Hammerwerfer Sergej Litvinov trainiert seit November völlig unbehelligt von Dopingkontrolleuren im russischen Saransk. Das hat der 24 Jahre alte WM-Fünfte von Berlin eingeräumt. „Ich bin nur kontrolliert worden, wenn ich in Deutschland war. Das stinkt mir gewaltig“, schimpft der Sportsoldat, der in diesem Winter lediglich jeden Monat für in paar Tage aus Russland zum Dienst nach Mainz reist, gegenüber der Fachzeitschrift leichtathletik, in deren neuester Ausgabe Sie ab dem 3. Februar die ganze Story und weitere interessante News lesen können. che Quelle DLV vom 2. Feb. 2010
Da gibt es noch so mehrere (auch deutsche) Kandidaten/innen die im Nirwana trainieren.
Helmut Reitmeir




10. Okt. 2009
Positiver Test bei der Berglauf-Weltmeisterin Elisa Desco
Rom 08.10.2009 (dpa)
Italiens Berglauf-Welt und - Europameisterin Elisa Desco hat am 6. September 2009
einen positiven Test abgeliefert.

World mountain running champion Elisa Desco tests positive for doping
La campionessa mondiale di corsa in montagna Elisa Desco positiva all'antidoping
Seit dem 8. Okt. 2009 dazu keine Stellungnahme vom WMRA, auch nicht von einem Herrn Münzel, deutsches WMRA Council Mitglied.
I
Sollten sich die Ergebnisse der A-Probe bestätigen, was in der Regel der Fall ist - und das müsste ja auch dem WMRA Verband bekannt sein, dann kann man doch jetzt schon folgerichtig feststellen, dass das WMRA Council mit seinen Mitgliedern nicht nur Doping duldet, sondern scheinbar nicht Willens ist, Doping beim Berglauf zu verurteilen.
Eventuell resultiert das auch daraus, dass der neue WMRA Berglaufpräsident Italiener ist, genauso wie die positiv getestete Elisa Desco. Wer Doping akzeptiert, begibt sich auf die selbe Ebene wie die Doper.


  Wollen Sie wirklich mit so einem Berglaufverband weiter zusammen arbeiten?
Wollen Bergläufer/innen für einen Verband bei einer WM/EM laufen, der Doping duldet, totschweigt?
   
Durch das IAAF sind nur vier Bergläufer, Andrea Mayr, Anna Pichrtova, Marco de Gasperi und Jonathan Wyatt getestet worden. Möglich ist jedoch, dass durch die nationalen Dopingagenturen weitere erfasst wurden, diese listen jedoch die jeweils getesteten Läufer/innen nicht auf, bzw. ist öffentlich nicht zugänglich. Die Begründung sehen Experten hierfür in überzogene Datenschutz - Bestimmungen, eher aber in der mangelnden Arbeitsleistung für die dafür bereit gestellten Gelder.
Interessant ist nur, ob die IAAF die Desco auch auf diese Liste setzt, denn Berglauf wird nicht als leichtathletische Disziplin geführt, aber wiederum ist die Elisa für den nationalen italienischen Kader bei der Leichtathletik registriert. Der italienische Verband hat jedenfalls sofort reagiert und die Desco wie vorgesehen nicht zur Halbmarathon Weltmeisterschaft nach Birmingham geschickt.
Herr Münzel, WMRA Council Mitglied hat mir bei der "Sauze d`Oulx" WMRA "World-Trophy folgendes im Zielhang gesagt, als Jonathan Wyatt in Front vor dem Eritreischen Läufer lag:
Das ist nicht möglich, da stimmt was nicht. Jonathan Wyatt ist eine Woche vorher in Athen den Olympischen Marathon bei einer Gluthitze gelaufen und erreichte dort den 21. Platz mit 2:17:45 von
81 klassifizierten Teilnehmern (letzter mit 2:50:26 wurde der Slovake Matanin)
Ich frage mich nur, warum Wolfgang Münzel seinerzeit Dopingverdächtigungen angedeutet hat und jetzt bei eindeutigem Nachweis von Elisa Desco schweigt, so wie die gesamte WMRA Truppe.


8. Okt. 2009

 

ROME — World mountain running champion Elisa Desco has tested positive for doping.

The Italian athletics federation said Thursday that Desco failed a doping test on Sept. 6, the day she won her world title in Campodolcino in northern Italy. The federation did not identify the drug.The race was run at an altitude of 1,750 metres. Italians swept the podium, with Valentina Belotti placing second and Maria Grazia Roberti in third.

Desco's invitation to the world half-marathon championships in Birmingham, England, on Sunday was immediately revoked.

Pending testing of a backup "B" sample, Desco could be stripped of her title and face a ban of up to two years.


Positiver Test bei der Berglauf-Weltmeisterin Elisa Desco

Rom 08.10.2009 (dpa)
Italiens Berglauf-Welt und -Europameisterin Elisa Desco hat am 6. September einen positiven Test abgeliefert.

Dies teilte der italienische Leichtathletik-Verband FIDAL mit, ohne den Namen der verbotenen Substanz zu nennen. Die Sportlerin wurde unverzüglich von der Startliste der am 11. Oktober stattfindenden Halbmarathon-WM in Birmingham gestrichen.
Desco war nach dem Gewinn des WM-Titels im Berglauf im norditalienischen Campodolcino getestet worden. Sollte die B-Probe ebenfalls positiv ausfallen, drohen ihr die Aberkennung der Goldmedaille und eine zweijährige Wettkampfsperre.

Nach Angaben der Tageszeitung "La Gazzetta dello Sport" wurde der 27-Jährigen der Missbrauch des EPO-Präparats Cera nachgewiesen. Italiens Leichtathletikverband strich Desco aus dem Kader für die Halbmarathon-WM vom kommenden Sonntag in Birmingham.


Berglauf Weltmeisterschaft
World Mountain Championships

8,68 km; 2 laps; + 550m - up and down
1
DESCO Elisa 43.39 ITA
2
BELOTTI Valentina 44.03 ITA
3
ROBERTI Maria Grazia 44.23 ITA
4
TUNSTALL Sarah 44.48 GBR
5
BASTUG Hulya 44.57 TUR
6
PICHRTOVA Anna 44.59 6 CZE
7
INGRAM Katie 44.59 7 GBR
8
VOKUEVA Janna 45.21 RUS
9
KOSOVELJ Mateja 45.23 9 SLO
10
ERHOLTZ Brandy 45.23 USA
55
SCHMITT Natascha 52.53 GER
69
Läuferinnen
klassifiziert
   

Senior women's Race - download (pdf)

 


Seit dem 8. Okt. 2009 dazu keine Stellungnahme vom WMRA, auch nicht von einem Herrn Münzel, bzw. von seinem Pressesprecher Herrn Raatz.
Dass von einem Herrn Münzel nix zu erwarten ist, ist verzeihbar, er hat sich in den letzten zehn Jahren auch zum Berglauf nicht geäußert, warum sollte er gerade jetzt dies nachholen.
Herr Raatz, Münz'elscher Pressesprecher lobt zwar deutsche Bergläuferinnen, die fast eine Dreiviertelstunde hinter der Siegerin einlaufen - aber ungedopt - was nicht heißen soll, dass die Siegerin Pichrtova gedopt war.
Aber keine einzige Stellungnahme zu dem Dopingfall Elisa Desco - das läßt einiges vermuten.

  Von dem hier ist sowieso nix zu erwarten, Bruno Gozzelino, neuer WMRA Berglaufpräsident ist Italiener und wie es aussieht, will er diesen Dopingfall lieber unter den WMRA
Tisch kehren.
    Und was geht das dem WMRA Director of Organisation an, soll sich doch der Raatz die Finger verbrennen.



Wenige Dopingkontrollen - und schon gar keine positiven Befunde, beim Berglauf bisher
Ausgerechnet bei der sogenannten "Ersten offiziellen WMRA Berglauf WM" schlug der Dopingblitz ein. Damit konnte die Desco natürlich nicht rechnen. Im eigenem Land, wie kommt sowas?
Vom WMRA Verband dürfte dies nicht ausgegangen sein, die pinkeln sich doch nicht selber ans Bein, noch dazu wenn der neue WMRA Berglaufpräsident ( Bruno Gozzelino) Italiener ist und glühender Verehrer von up & down Bergläufen. Chronischer Geldmangel beim Verband trägt auch nicht gerade dazu bei, denn billig sind soche Dopingkontrollen keineswegs. Interessant wäre nur zu wissen, wieviele solcher Kontrollen bei dieser WM durchgeführt wurden, bzw. an wem?
Die Verbände sind gar nicht daran interessiert Dopingsünder zu entlarven weil das immer auch einen Skandal mit sich bringt. Wer sägt schon gern an dem Ast auf dem er gerade sitzt.......Mail eines Lesers von "berglaufpur"

Bleibt eigentlich nur das IAAF oder ein Verdacht eines Insiders, der die Dopingjäger dort hin beordert hat.
Pikanterweise ist Marco Di Gasperi der Lebenspartner von der Elisa Desco und Marco nahm ebenso an dieser WM teil. (8. Platz) Da wird natürlich die Gerüchteküche mächtig angeheizt, was aber nicht automatisch einen berechtigen Verdacht nach sich ziehen kann.
Es erhärtet sich jedoch der Verdacht, dass selbst bei dieser völlig unwichtigen Sportdisziplin Berglauf, wo man eigentlich höchstens Peanuts erlaufen kann im Vergleich zu Fußball und von einigen leichtathletischen Disziplinen abgesehen, trotzdem aus Ehrgeiz, Ansehen und bei wenigen auch wegen des Geldes scheinbar schon zu hochwertigen Dopingpraktiken gegriffen wird. Ja, für so manchen sind auch 1.000,- Euro Siegprämie schon sehr viel Geld, was zu der Quintessenz führen muß, wenn wir Doping im Stil vom Radsport oder der Leichtathletik verhindern wollen, dass die Veranstalter nicht mehr so hohe Siegprämien auswerfen sollten.
Wegen 200,- bis 300,- Euro Siegprämie beschafft sich keiner ein teures Doping-Hexenmittel. Sicher, ganz verhindern kann man es nicht, wenn wir dann aber die Doper durch verstärkte Kontrollen aussortieren, steigen für so manche/n braven, trainingsfleißigen Bergläufer wieder die Chancen.
Eigentlich laufen wir auf Berge weil´s Spass machen soll.

Helmut Reitmeir