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Denk daran - oder der "Boandlkrama" holt Dich |
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"Memento Mori" oder "Boandlkrama" |
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Mont Blanc - Höchster Gipfel der Alpen mit 4807 Meter
in Frankreich. Erstbesteigung 1786 durch
Balmat und Paccard. In 4362 m liegt das
Observatorium Vallot. Der Gipfel befindet sich
auf französichen Gebiet. Grenzberg zu Italien. |
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Links der "Eiger" 3970 Meter und Mönch Erstbesteigung der Eiger Nordwand 1938 von den Deutschen Anderl Heckmair und
Ludwig Vörg und den Österreichern Fritz Kasparek und Heinrich Harrer.
Bisher sind am Eiger 66 Menschen ums Leben gekommen,
davon 52 in der Nordwand. |
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Die Berninagruppe - Schweiz höchster Berg der Ostalpen Piz Bernina 4049 Meter |
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Zugspitze rechts ist mit 2962 Meter höchster Berg Deutschlands im
Wetterstein Gebirge. Links die Alpspitze |
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Die Silberhörner unterhalb der Jungfrau - Berner Oberland/Schweiz |
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Die Alpen reichen im Süden von Genua, bis nördlich an den Genfer See und von dort ostwärts bis zur
Donau bei Wien. |
Die Alpen sind etwa 1200 km lang und 150 - 200 km breit. Sie bedecken eine Fläche von 220 - 240 Tsd. qkm.
Nicht ganz die Fläche der früheren BRD.
Es gibt 67 Viertausender in den Alpen, aber nur einen in den Ostalpen den Piz Bernina (Ohne Nebengipfel)
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Die größte Gebirgskette der Welt sind die Anden,
Cordilleras de los Andes.
Sie sind 7500 km lang und haben eine Gesamtfläche von
ca. 1,6 Mill. qkm. Landschaftlich sind sie das mannigfaltigste Gebirge unserer Erde mit fast allen Klimazonen.
Höchster Berg, der Aconcagua mit 6960 m.
Im Bild der Alpamayo,5947m
Er wurde zum schönsten Berg der Welt gewählt.
Nördliche Cordillera Blanca. |
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1 |
Ligurische Alpen |
12 Bergamasker-Alpen |
23 Bayerische Alpen |
34 Bachergebirge |
2 |
Provencialische Alpen |
13 Rätische Alpen |
24 Kitzbühler Alpen |
35 Seetaler Alpen |
3 |
Meeralpen |
14 Glarner Alpen |
25 Hohe Tauern |
36 Saualpe |
4 |
Cottische Alpen |
15 Rätikon |
26 Salzburger Kalkalpen |
37 Karawanken |
5 |
Französische Kalkalpen |
16 Silvretta |
27 Niedere Tauern |
38 Gurktaler Alpen |
6 |
Dauphine-Alpen |
17 Allgäuer Alpen |
28 Totes Gebirge |
39 Julische Alpen |
7 |
Grajische Alpen |
18 Lechtaler Alpen |
29 Eisenerzer Alpen |
40 Gailtaler Alpen |
8 |
Savoyer Alpen |
19 Ötztaler Alpen |
30 Wienerwald |
41 Karnische Alpen |
9 |
Walliser Alpen |
20 Stubaier Alpen |
31 Fischbacher Alpen |
42 Venezianer Alpen |
10 |
Berner Alpen |
21 Zillertaler Alpen |
32 Gleinalpe |
43 Dolomiten |
11 |
Tessiner Alpen |
22 Karwendel Gebirge |
33 Koralpe |
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Die höchsten Berge der Alpen
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Gipfel |
Höhe |
Land |
Gebirgsgruppe |
1 |
Mont Blanc |
4810 m |
France |
Mont Blanc Gruppe |
2 |
Mont Blanc de Courmayeur |
4748 m |
Italy |
Mont Blanc Gruppe |
3 |
Dufourspitze |
4634 m |
Helvetia/Italy |
Monte Rosa Gruppe |
4 |
Dom |
4545 m |
Helvetia/VS |
Mischabel |
5 |
Lyskamm |
4527 m |
Helvetia/ VS/Italy |
Lyskamm Gruppe |
6 |
Weisshorn |
4505 m |
Helvetia/VS |
Weisshorn Gruppe |
7 |
Täschhorn |
4491 m |
Helvetia/VS |
Mischabel |
8 |
Matterhorn |
4478 m |
Helvetia/VS/Italy |
Matterhorn Gruppe |
9 |
Mont Maudit |
4465 m |
France |
Mont Blanc Gruppe |
10 |
Dent Blanch |
4357 m |
Helvetia/VS |
WeisshornGruppe |
11 |
Nadelhorn |
4327 m |
Helvetia/VS |
Mischabel Gruppe |
12 |
Grand Combin |
4314 m |
Helvetia/VS |
Grand Combin |
13 |
Finsterahorn |
4274 m |
Helvetia/Bern |
Bern |
14 |
Zinalrothorn |
4221 m |
Helvetia/VS |
Weisshorn Gruppe |
15 |
Grandes Jorasses |
4208 m |
France |
Mont Blanc Gruppe |
16 |
Alphubel |
4206 m |
Helvetia/VS |
Mischabel Gruppe |
17 |
Rimpfischhorn |
4199 m |
Helvetia/VS |
Mischabel Gruppe |
18 |
Aletschhorn |
4195 m |
Helvetia/Bern |
Bern |
19 |
Strahlhorn |
4190 m |
Helvetia/VS |
Mischabel Gruppe |
20 |
Dent d`Herens |
4171 m |
HelvetiaVS/Italy |
Matterhorn Gruppe |
21 |
Breithorn |
4164 m |
Helvetia/VS |
Lyskamm Gruppe |
22 |
Jungfrau |
4158 m |
Helvetia/Bern |
Bern |
23 |
Aiguille Verte |
4122 m |
France |
Mont Blanc Gruppe |
24 |
Mönch |
4107 m |
Helvetia/Bern |
Bern |
25 |
Barre des Ecrins |
4102 m |
France |
Ecrin Gruppe |
26 |
Schreckhorn |
4078 m |
Helvetia/Bern |
Bern |
27 |
Grand Paradiso |
4061m |
Italy |
Grand Paradiso Gruppe |
28 |
Piz Bernina |
4049 m |
Helvetia |
Bernina |
29 |
Weissmies |
4023 m |
Helvetia/VS |
Weissmies Gruppe |
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Die Monte Rosa Gruppe aus ca.11000 Meter.
Deutlich erkennen sie ganz rechts das Matterhorn.
Vorne das Weisshorn und Dent Blanch. Ganz links gehts zum Gornergrat hoch.
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Die Westalpen |
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| Berge gibt es nur in Gebirgen. (Ausnahme: große Vulkanberge wie z.B. der Kilimanjaro,5895 Meter oder der Fujisan, Fudschijama mit 3776 Meter, das sind riesige Schichtvulkane) Gebirge wurden nur durch tektonische Plattenverschiebungen geschaffen oder durch Vulkanismus. |
Ein Berg wird definiert durch Schartenhöhe und der Dominanz. Ein Hügel hat keines dieser Eigenschaften.
Sie können dies unter auf click Alpen Teil 4 genauer nachlesen. |
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zweitgrößtes Gebirge Europas mit einer Länge von ca. 440 km und einer Breite von 130 km.
Grenzgebirge Frankreich - Spanien.
Der Gebirgszug hat 200 Gipfel über 3000 Meter, mit dem Pico de Aneto, 3404 Meter als höchsten Berg.
Die Pyrenäen sind ein Faltengebirge aus Schiefern und Kreide aufgebaut. |
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Pico de Aneto, 3404 Meter Pyrenäen |
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Die Pyrenäen Januar 2004 |
Es ist schon mehr als befremdend, mit welcher Arroganz WMRA Mitglieder (World Mountain Running Association) den Nabel der Berglaufwelt in den Hügelgebieten Keswick, (England) Unterharmersbach, (GER) oder Gibraltar, angeblich eine eigene Berglaufnation, ausfindig machen.
Von den riesigen Gebirgen in Asien und Süd - und Nordamerika noch ganz abgesehen. |
Der Elbrus
liegt im Kaukasus, Russland. Ein Vulkanberg mit 2 Gipfeln 5642 und 5621 Meter. Beide Gipfel sind vergletschert.
Erstbesteigung 1829 von Killar Khashirov, Bergführer der russischen Armee. Der höhere Gipfel wurde vom Balkanischen Bergführer, Akhia Scottaier, 1874 erstiegen. Er war als Bergführer einer Gruppe von Kletterer,
Gardner, Grove, Walker (alle Engländer) und dem Schweizer Kubel angestellt.
Ob der Elbrus, bzw.der Kaukasus zu Europa gehört ist strittig.
Nach der geologischen Grenze ist weder der Mont Blanc noch der Elbrus der höchste Berg Europas, sondern der Mount Everest, da Europa und Asien ein Kontinent ist. (Plattentektonisch betrachtet)
Nach der "von Strahlenberg" 1730 gezogenen Grenze, gehört der Kaukasus bzw. der Elbrus nicht zu Europa.
(Manytsch Niederung) Der Schwedische Offizier in russischer Gefangenschaft wurde vom Zaren beauftragt die Landvermessung vorzunehmen.
Dabei wurde die Manytschniederungs-Grenze gezogen.
Die Abgrenzung ist also willkürlich gezogen und musste sich immer den politischen Machtverhältnissen beugen.
So gesehen war der Elbrus auch schon mal der höchste Berg Deutschlands, für 2 Jahre.
Im allgemeinen zählt der Kaukasus nicht zu Europa, politisch betrachtet.
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| Es ist die bedeutendste Wasserscheide zwischen Nordsee und Mittelmeer |
Die Alpen sind erdgeschichtlich ein junges Gebirge. Die heutige Form der Alpen ist erst im QUARTÄR entstanden. Also vor 2,5 Mill. Jahren bis vor 11 000 Jahren. Sie sind durch Faltungen und Überschiebungen geformt worden.
Dabei gab es mehrfache Vereisungszeiten. Kalt -und Warmzeiten.
„Interglaziale“ in einem Zeitrhythmus v. etwa 100 000 Jahren mit Schwankungen von 10 Grad. Wir befinden uns in einer „Warmzeit“ (Gott sei Dank)
Während des Mittelalters, (950-1350 n. Chr.) war es ca. um 1,5 Grad wärmer als jetzt und die Gletscher kleiner. |
Man unterscheidet zwischen West – und Ostalpen, bzw. Süd - und Nordalpen.
Die höchsten Erhebungen finden sich in den Westalpen.( Gneisalpen)
Die Westalpen brechen sehr steil in die Poebene ab.
Die Ostalpen haben einen regelmäßigeren Aufbau. In den teilweise vergletscherten Zentralalpen gibt es Schieferzonen.
Im Norden und Süden der kristallinen Zentralalpen findet man zum Teil verkarstete Kalken und Dolomiten. |
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Nördliche Kalkalpen b. Füssen, GER |
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Im Tannheimer Tal, AUT |
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Nördliche Kalkalpen b. Garmisch,
Alpspitze und Zugspitze
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Südliche Kalkalpen
Drei Zinnen,Südtirol, ITA |
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Nördliche Kalkalpen. Typische Karwendel-Kare mit Latschen Bewuchs.
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Nördliche Kalkalpen, Tirol, AUT. Durch
Erosion entstandene Schotterfelder.
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Südliche Kalkalpen, Südtirol ITA Die Langkofel - Gruppe mit Scharte, Mitte. Beim Langkofel-Berglauf führt der Weg durch die "versteinerte Stadt" rauf zur sehr steilen, schottrigen Langkofelscharte, kleines Schneefeld.
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Auch hier sehr gut zu erkennen, die Abtragungen durch Erosion das Schotterfeld, vorne die versteinerte Stadt.
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Der Wendelstein, 1838 Meter im Mangfallgebirge, bayrische Voralpen, besteht aus dem sogenannten Wettersteinkalk.
Vorne links, das Bayerische Parlament, Maximilianeum in München.
Die Aufnahme vom 3. Jan. 2012 entstand aus 700 Meter Höhe vom Olympiaturm. siehe auch Alpen Teil 3
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Die ALPEN sind das formenreichste Gebirge Europas auf Grund der vielfältigen Gesteine sowie die Einwirkung der Eiszeit.
Die Marmolada 3342 m, ist der höchste Gebirgsstock der italienischen Dolomiten und hat den größten Gletscher der Südalpen.
Die Gletscherströme haben die Täler ausgeweitet und an den Rändern der Alpen bildeten sich tiefe Seen. Bodensee, Genfersee, Vierwaldstätter See, die oberitalienischen Seen, Chiemsee und Gardasee.
Heute sind nur noch ca. 1,5% der Gesamtfläche der Alpen vergletschert. Ca. 3000 qkm.
Die größten Gletscher sind der Aletschgletscher 25 km lang und 87 qkm groß, sowie der Gornergletscher 14 km und 69 qkm. Beide im Wallis.
Mer de Glace, 12km und 33 qkm am Montblanc. Am Großglockner, 3798 m, höchster Berg Österreichs zieht sich die Pasterze 9,0 km entlang und ist mit ca.15 qkm der größte Gletscher Österreichs und der längste der Ostalpen.
Seit 1856 hat die Fläche des damals über 30 qkm mächtigen Eismantels beinahe um die Hälfte abgenommen.
Die Gletscher werden im Osten Österreichs auch Kees genannt. Im französischen Glaciers, und im italienischen Ghiacciaio. Auch die Bezeichnung Firn findet man in den Alpen für Gletscher.(Vorarlberg, Engadina) sowie Ferner
(Ötztaler u.Südtiroler Alpen)
Der Hobbardgletscher in Alaska ist der Größte der Welt mit 122 km und 3400 qkm.
In den Alpen gibt es "noch" ca. 4000 Gletscher. Was man"noch" als Gletscher bezeichnen kann, dürfte sicher Auslegungssache sein. siehe Zugspitzgletscher.
In den 1970er Jahren gab es in den Alpen etwa 5.150 Gletscher, die eine Fläche von 2.903 qkm bedeckten.
(davon 1342 qkm in der Schweiz, 602 qkm in Italien, 542 qkm in Österreich und 417 qkm in Frankreich).
Eine Studie über die Entwicklung dieser Gletscher in den Alpen seit 1850 kommt zu dem Ergebnis, dass bis 1970 bereits 35 % der ursprünglich vorhandenen Gletscherfläche verschwunden war und dass sich dieser Schwund bis 2000 auf annähernd 50 % vergrößert hat.Das bedeutet, dass bereits die Hälfte der ehemals von Gletschern bedeckten Fläche durch den Rückgang des Eises freigelegt worden ist.
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Ob man dieses Eisfeld am Zugspitzplatt noch als
Gletscher bezeichnen kann?? |
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linke Aufnahme 17 Juli 2004 - rechts vom Zugspitzplatt 10. Juli 2011
siehe auch Zugspitzläufe |
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Gewaltige Gletscher im Berner Oberland bis hin zum Matterhorn
das man hier gerade noch erkennen kann. |
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Das sind (noch) wirkliche Gletscher. Das Nährgebiet vom Morteratsch-Gletscher/Graubünden wird von mehreren Hanggletschern gespeist. |
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Die Reflektionsfähigkeit der Sonnenstrahlen hat einen „Albedo“ Wert. |
Für die gesamte Erde beträgt er 0,43, für Laubwald 0,2 und für Schnee 0,85,
d.h. 85% der Sonnenstrahlen werden wieder reflektiert. (erhöhte Sonnenbrandgefahr, Schneeblindheit) Leichte Klimaverschlechterungen vergrößern die Gletscher und erhöhen die „Albedo“ wodurch Selbstverstärkungsprozesse entstehen. |
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| Der Name „Alpen“ entstand aus dem „Almende“= mittelhochdeutsch und bedeutet „allgemeinde“, also Almen, Bergmähder, Waldflächen, die nicht in Privatbesitz sind. |
Daraus entstand das Wort Alm=bajuwarisch, Alp=alemanisch, bezeichnet das Weidegebiet oberhalb des Waldes.
Die Almen und Alpen sind Gebirgsflächen die während des Sommers vom Vieh beweidet werden, die auf Grund der Entfernung vom heimatlichen Hof einen täglichen Heimtrieb des Viehs unmöglich machen.
Werden Almen nicht beweidet, sondern nur gemäht, heißen sie „Bergmähder.“
Die größte „Bergmähder“ in den Alpen ist die Seiser Alm in Südtirol, Italien.
Somit entstand der Name Alpen schlicht und einfach durch das Wort „ALP.“
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Sennerin in den Karnischen Alpen. Das Heu wird an diesen Querstangen zum trocknen aufgehängt. |
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Alm im Zillertal. Siegerehrung Gamshüttenlauf 2004. Die Berge im Hintergrund zeigen typischen Almbetrieb, in den Zillertaler Alpen.
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Auf der Postalm in Österreich. Zweitgrößtes Almengebiet der Ostalpen, ca.42 qkm im Salzburger Land, nähe des Dachstein. Mittlere Höhe 1300 m. |
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2000 Tiere beweiden das vor 300 Jahren entstandene Almengebiet. Es gibt eine menge Almenblumen Wiesen.
Erstaunlicherweise keine Überweidung. |
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Die Definition
was alles zu den Alpen zählt, wird in den verschiedenen Alpenstaaten unterschiedlich ausgelegt.
Wenn man von der Definition „Alm/Alp“ ausgeht, also das Gebiet, was erst oberhalb von 1000 Höhenmeter beginnt, wäre
der Alpenraum erheblich kleiner.
Die Definition an den Alpenrändern wird großzügig ausgelegt.
In der Schweiz werden die randalpinen „Hügelgebiete“ z.B. Emmental, Züricher Oberland aus dem Geltungsbereich der Alpen ausgeschlossen.
In Bayern hingegen wird das gesamte Alpenvorland mit zu den Alpen gezählt.
Wodurch die Fläche der bayerischen Alpen verdoppelt und die Einwohnerzahl verdreifacht wird.
Die unterschiedliche Einstufung hat weit reichende Folgen hinsichtlich der Alpenkonvention. Bevölkerung, Tourismus, Naturschutz, Bebauung, Strukturförderung und Kernzone der Alpen.
Das Übereinkommen wurde 1991 in Salzburg unterzeichnet.
Im Jahr 2000 wurde das umstrittenste Problem „Verkehrspolitik Alpentransit,“
über das 11 Jahre lang verhandelt wurde, unterzeichnet.
Darin verpflichten sich die Alpenländer auf den Bau „hoch rangiger“ Straßen zu verzichten.
Die Errichtung und Ausbau umweltgerechter Verkehrssysteme zu fördern und schrittweise ein Mautsystem einzuführen
und Tourismusorte autofrei zu machen.
Zur Zeit gibt es eigentlich nur kleine, autofreie Orte in den Alpen.
Zermatt, Saas Fee, Bettmer-Riedereralp, Wengen, Mürren, Leukerbad. Alle in der Schweiz!
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Die Alpen sind das am dichtesten besiedelte Hochgebirge der Welt! |
Die mittlere Definition Alpenraum besteht somit aus knapp 6000 Gemeinden in den 7 Anliegerstaaten mit einer
Fläche von ca. 185 000 qkm und ca. 12 Millionen Einw.
Die Randstädte z.B. Salzburg, Turin usw. sind dabei nicht eingerechnet.
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Einwohnerdichte der Alpenstaaten
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Staaten |
pro qkm |
Fläche qkm |
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Alpenanteil ca.in %
und qkm
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Deutschland |
229 |
357 000 |
82,4 |
3% - 5 300 qkm |
| Bayern |
177 |
70 550 |
12,45 |
7,5% - 5 300 qkm |
Italien |
190 |
301 000 |
58,6 |
28% - 51 000 qkm |
Schweiz |
175 |
41 200 |
7,4 |
15% - 27 000 qkm |
Frankreich |
106 |
544000 |
60,6 |
20% - 37 000 qkm |
Österreich |
96 |
83 800 |
8,2 |
30% - 54 000 qkm |
Slowenien |
96 |
20 300 |
2,0 |
4% - 6 900 qkm |
Lichtenstein nicht relevant
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191 |
160 |
34 000 Einw. |
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Die Schweiz zählt das Alpen-Vorland
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Alpen (gesamte Fläche)
die mittlere Definition umfasst die
Gebiete oberhalb 1000 Hm |
60 |
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mittlere Definition
ca. 185 000 qkm
220 -240 000 qkm |
Alpen
(dauerhaft besiedeltes Gebiet) |
240 |
|
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| Europäische Union |
115 |
3,975 000 |
460 Mill. |
ca 4,5 bis 6% je nach Definition |
Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte von 60 Einw. pro Quadratkilometer bezieht sich auf den gesamten Alpenraum ( 220 - 240 000 qkm )
Der durchschnittliche Dauersiedlungsraum der Alpen ist wesentlich kleiner auf grund der natürlichen Gegebenheiten. Besiedelung ist hauptsächlich in den größeren Tälern mit zunehmender Zersiedelung und Verstädterung. Somit ist die Dichte der dauerhaften Besiedelung extrem hoch und mit den dichtest besiedelten Gebiete der Erde vergleichbar.
siehe Tabelle.
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Japan |
330 |
377 800 |
126 Mill. |
70% Gebirgesanteil |
Indien |
278 |
3,3 Mill. |
1,112 Mill. |
|
USA |
26 |
9,6 Mill. |
298 Mill. |
|
Kanada |
3 |
9,98 Mill. |
32 Mill. |
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Neuseeland |
15 |
268 700 |
4,1 Mill. |
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Nepal |
188 |
147 000 |
27,6 Mill. |
über 40% d.Landes liegen über 3000 Meter |
Peru |
22 |
1,285 Mill. |
28 Mill. |
über 50% Gebirge |
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Es ist eine wachsende Verstädterung in den Tälern feststellbar und zugleich eine verstärkte Entvölkerung in den kleineren Gemeinden und inverschiedenen
Alpenregionen.
Die Zentralalpen boomen auf grund des starken Tourismus, in denSüdwestalpen, sowie in den kleineren Seitentälern und Berghängen ist eine Entsiedelung zu verzeichnen.
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